Corona: Viren überleben bis zu neun Stunden auf der Haut

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Seit einigen Tagen steigen die Corona-Infektionszahlen in Deutschland wieder rasant an.

Im Kampf gegen das Coronavirus wurde nun auch die Überlebensdauer der Coronaviren auf der menschlichen Haut untersucht.

Grippeviren überleben dagegen nur zwei Stunden auf der Haut.

Coronaviren können fünfmal länger auf der menschlichen Haut überleben als Influenza-A-Viren. Der in der Fachzeitschrift "Clinical Infectious Diseases" veröffentlichten Studie zufolge bleibt das Virus SARS-CoV-2 bis zu neun Stunden aktiv, während das die Grippe auslösende Influenza-A-Virus nur 1,8 Stunden überlebt. Coronaviren können nämlich über einen langen Zeitraum auf Oberflächen überleben - und das sogar wesentlich länger als zunächst angenommen. Außerdem zeigte die Studie, wie wichtig Hygiene ist. Die Studie stützt demnach die Empfehlung der WHO zur regelmäßigen gründlichem die Handhygiene.

Laut Studienbericht könne Handdesinfektionsmittel sowohl die Viren des Grippevirus als auch von Covid-19 innerhalb von nur 15 Sekunden abtöten. Das Bewusstsein um die große Bedeutung des Händewaschens Bewusstsein lässt laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) momentan etwas nach. Im "Covid-19 Snapshot Monitoring" ("Cosmo") der Universität Erfurt, an dem die BZgA beteiligt ist, gaben zu Anfang der Pandemie 87 Prozent der Befragten an, ihre Hände immer oder häufig 20 Sekunden lang zu waschen. Anfang Oktober lag er bei 81 Prozent. Die Hülle, die das Erbgut umschließt, besteht aus Molekülen, die zu den Lipiden (Fetten) gehört.

Aber auch durch direkten Kontakt - also über die menschliche Haut - wird das Coronavirus weitergegeben.

Seit dem ersten Auftreten des Coronavirus im vergangenen Dezember in China haben sich fast 40 Millionen Menschen weltweit mit dem Erreger infiziert.

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