Prominente Republikaner gehen auf Distanz zu Trump - Brennpunkte

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US-Präsident Trump und Savannah Guthrie, Moderatorin des Fernsehsenders NBC, sitzen während einer Fragestunde mit Wählern im Perez Art Museum in Miami.

In den letzten Jahren haben sich hochrangige Mitglieder der US-Republikaner immer hinter Trump versammelt. Doch während der Präsident kurz vor der Wahl im Umfragetief steckt, mehren sich nun kritische Stimmen. Einige Parteigruppen sind jedoch verärgert über das Krisenmanagement des Weißen Hauses in der Corona-Krise.

Er nahm an, dass er sich dort in einer "sicheren Zone" befand. Er hatte Trump zuvor auch bei Vorbereitungen der TV-Debatte gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden geholfen. Er wurde danach rund eine Woche im Krankenhaus wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Christie, Ex-Gouverneur von New Jersey, warnte davor, das Virus auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es ist etwas, das man sehr ernst nehmen muss", sagte er und forderte die Leute auf, Masken zu tragen und Abstand zu halten. "Niemand sollte glücklich sein, sich mit dem Virus zu infizieren, und niemand sollte arrogant sein, wenn er infiziert wird oder andere infiziert".

Der amerikanische Republikaner Chris Christiewer hat sich eingelebt Weißes Haus war möglicherweise mit dem neuen Coronavirus infiziert und war schwer krank, hat Fehler im Umgang mit dem Virus eingestanden. In einem öffentlich gewordenen Telefonat mit Wählern warf Ben Sasse dem Präsidenten vor, mit 'Rassisten geflirtet' zu haben, 'Diktatoren den Hintern zu küssen' und 'selbstverliebt' zu sein. Auch in besonders wichtigen Schlüsselstaaten wie Michigan, Pennsylvania und Wisconsin liegt Trump hinter Biden. Trump gibt Geld aus "wie ein betrunkener Seemann" und "küsst Diktatoren auf das Gesäß", grummelte Sasse in einer Aufzeichnung, die auf der konservativen Washington Examiner-Website veröffentlicht wurde. Trumps Führung in der Corona-Krise sei zudem weder vernünftig, noch verantwortungsvoll gewesen.

Wegen Trump drohten die Republikaner bei den Präsidentschafts- und Kongresswahlen am 3. November ihre Mehrheit im Senat zu verlieren, warnte Sasse.

Auch der einflussreiche republikanische Senator Lindsey Graham, der dem Justizausschuss vorsitzt, bescheinigte seinen Kollegen aus der demokratischen Partei offen starke Aussichten bei der Präsidentenwahl am 3. November. "Ihr habt gute Chancen, das Weiße Haus zu gewinnen", sagte Graham in einer Ausschusssitzung am Donnerstag.

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