Münster: "Aktenzeichen XY" (ZDF) zeigt Mord an junger Mutter

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Es geht um den Mord an einer Mutter von 3 Kindern, die vor 19 Jahren erstochen wurde. Nach der Folge können Informationen und Hinweise zu diesem Fall an die Polizei Münster gegeben werden. Vor einigen Wochen war ein weiteres Verbrechen aus NRW Thema bei der Sendung - brutale Details aus dem Fall in Selm (Kreis Unna) wurden hier bekannt. Am 13. Juli 2001 kam es zu dem Mord in Münster. Damals wurde eine Frau in ihrer Wohnung in Münster ermordet.

Aus der damaligen Pressemitteilung der Polizei Münster geht hervor, dass der damals ebenfalls 32-jährige Lebensgefährte Darshan Singh dringend tatverdächtig sei. Direkt nach der Tat hatte er sich ins Ausland abgesetzt, möglicherweise um einer Bestrafung zu entgehen. Er sei noch am selben Tag vom Hauptbahnhof Münster mit einem Taxi zum Bahnhof Wuppertal-Barmen gefahren und erreichte gegen 14.45 Uhr diesen.

Bei einer Polizeikontrolle gab er sich 2010 in Spanien mutmaßlich als Balbir Singh aus. Deshalb wird der Fall jetzt bei "Aktenzeichen XY" mit Moderator Rudi Cerne behandelt.

Zwei Jahre nach dem Tod eines 13-Jährigen bei einem Unfall mit Fahrerflucht bei Zweibrücken sind nach der Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY. ungelöst" zahlreiche Hinweise eingegangen: Bis zum späten Donnerstagvormittag registrierten die Ermittler insgesamt 87 Anrufe und 14 E-Mails, wie die Polizei in Zweibrücken mitteilte. Es gibt auch eine Belohnung: Die Staatsanwaltschaft in Münster hat 5000 Euro ausgelobt. Diese werden telefonisch unter 0251/27 54 000 entgegengenommen. Ein Fahndungsfoto des mutmaßlichen Täters wird zeitgleich zur Sendung veröffentlicht. Nun wird er bei Aktenzeichen XY (ZDF) gezeigt. Weil dabei auch seine Fingerabdrücke abgenommen wurden, ist sich die Polizei in Münster sicher, dass es Darshan Singh war.

Moderator Cerne will von den ZDF-Zuschauern wissen, wer den Gesuchten kennt oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann. Die Staatsanwaltschaft Münster hat für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

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