Corona: Das gilt jetzt in Bayern - Bayern

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Bund und Länder müssten am Mittwoch einen gemeinsamen Regelungskanon beschließen, um auch die Bevölkerung für die kommenden Wochen zu motivieren und einen zweiten Lockdown zu verhindern. Was ist jetzt neu? Bayern geht deshalb bei der spätestens ab Samstag geltenden Verschärfung der Maßnahmen im Freistaat über die Berliner Beschlüsse hinaus.

Für Bayern gelte künftig, dass, wenn die Corona-Ampel grün ist (bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 35), die allgemeinen Hygieneregeln gelten.

Und: Die Maskenpflicht gilt nach Worten Söders bei Überschreiten des 35er-Werts nicht nur für Schulen auch im Unterricht ab der fünften Klasse (beziehungsweise bei Überschreiten des 50er-Wertes auch an Grundschulen), sondern auch in Horten und in Mittagsbetreuungen. In öffentlichen Gebäuden und am Arbeitsplatz überall dort, wo sich Menschen zu nahe kommen. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 gelten die Sperrstunde und die beiden anderen Verbote schon ab 22 Uhr. "Dies gilt nicht für ewig, sondern wir machen das jetzt mal für die nächsten vier Wochen, und dann überprüfen wir", sagte Söder.

SPORT-TRAINING: Auch in Regionen mit hohen Corona-Zahlen wird es vorerst keine neuen Einschränkungen beim Trainingsbetrieb von Sportvereinen geben - man behalte das Thema aber im Blick.

BEHERBERGUNGSVERBOT: Reisende aus Corona-Hotspots ohne negativen Corona-Test dürfen auch weiterhin nicht in bayerischen Hotels übernachten. Das umstrittene Beherbergungsverbot bleibt bis auf Weiteres in Kraft.

Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) verwiesen zudem darauf, dass die Ministerpräsidenten und der Bund im November erneut darüber beraten wollen, mit dem Ziel, eine einheitliche Regelung zu finden. Das verkündete Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) am Donnerstag. "Corona macht an keiner Grenze halt". So solle geprüft werden, wie etwa mit Tests für Grenzpendler verfahren werden könne.

WEIHNACHTSMÄRKTE: Grundsätzlich möglich, aber mancherorts eher unwahrscheinlich - so äußerten sich Söder und Aiwanger zur Frage nach Weihnachtsmärkten. Die Märkte wären auch für die öffentliche Seele gut.

Bayerns Ministerpräsident betonte zudem, dass sich Bayern auf Anfrage aus Tschechien bereit erklärt habe, Intensivpatienten aufzunehmen.

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