Auch Trump-Sohn Barron war mit Coronavirus infiziert - keine Symptome

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Sie sei mittlerweile negativ auf das Coronavirus getestet worden und werde demnächst wieder ihren Verpflichtungen nachkommen. Ein Test bei Barron sei zunächst negativ ausgefallen - dann sei er aber positiv getestet worden. Leute haben es und es geht vorbei.

Nachdem Anfang des Monats bekannt wurde, dass sowohl der Präsident der Vereinigten Staaten als auch seine Frau an der Atemwegserkrankung Covid-19 erkrankt sind, begab sich Donald auf Anraten der Ärzte ins Krankenhaus.

Die First Lady machte auch deutlich, dass es nicht selbstverständlich ist, so umsorgt zu werden wie die Familie des US-Präsidenten. "Bringt die Kinder zurück in die Schulen, wir müssen die Kinder wieder zur Schule schicken", sagte er bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Iowa am Mittwoch.

Barron ist das einzige gemeinsame Kind von Donald und Melania Trump.

Sein Krankheitsverlauf und insbesondere sein dreitägiger Klinikaufenthalt wurden mit ebenso großer Aufmerksamkeit wie seine Rückkehr in die Öffentlichkeit verfolgt.

"Glücklicherweise ist er ein starker Teenager und hat keine Symptome gezeigt", sagte Melania Trump nun. "Meine Befürchtung wurde wahr, als er wieder getestet wurde und positiv war", schrieb sie.

Donald Trump Präsident der USA die First Lady Melania Trump und ihr gemeinsamer Sohn Barron Trump
Donald Trump Präsident der USA die First Lady Melania Trump und ihr gemeinsamer Sohn Barron Trump

Am vergangenen Montag nahm der 74-Jährige seine Wahlkampfveranstaltungen wieder auf.

Auch seine eigene Erkrankung hatte Trump schnell abgehakt und behauptet, er fühle sich sogar besser als vor 20 Jahren. "Ich denke nicht einmal, dass er wusste, dass er es hatte".

Während Trump vorgeworfen wird, die Gefahr durch das Virus herunterzuspielen und keine Empathie zu zeigen, schlug die First Lady andere Töne an und brachte ihr Mitgefühl mit anderen Betroffenen zum Ausdruck. Sie habe auf einen "natürlicheren Weg bei Medikamenten" gesetzt und sich für Vitamine und gesundes Essen entschieden. "Wenn Sie krank sind, wenn Sie einen geliebten Menschen haben, der krank ist - ich denke an euch und werde an euch jeden Tag denken", schrieb die First Lady.

Ihr knapp 24 Jahre älterer Mann dürfte keine andere Wahl als eine aggressive Behandlung gehabt haben: Er war unter anderem mit dem antiviralen Medikament Remdesivir, Entzündungshemmern und einem experimentellen Antikörper-Cocktail behandelt worden. Die Therapie ließ vielen Experten zufolge - entgegen der Darstellung des Weißen Hauses - auf eine ernstere Erkrankung schließen.

Das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs steigt bei Corona mit dem Alter an. In den USA sind bereits mehr als 215.000 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Hunderttausende greift allerdings zu kurz: In den USA sind fast 7,9 Millionen Ansteckungen nachgewiesen worden.

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