Grenke: Wirtschaftsprüfer bestätigen Bankguthaben

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Die Wirtschaftsprüfer von Grenke bestätigen die strittigen Guthaben des Konzerns bei der Bundesbank. "Bedingt durch den internationalen postalischen Versand werden die noch ausstehenden Bankbestätigungen Mitte Oktober 2020 erwartet", erklärte Grenke. Die Investorengruppe Viceroy Research hatte Grenke vorgeworfen, dass Geldbestände zu hoch ausgewiesen seien und ein großer Teil der liquiden Mittel nicht existiere. Die Mitteilung schob die in den vergangenen Wochen gebeutelte Aktie kräftig an. Die Firma aus Baden-Baden beauftragte unter anderem KPMG mit einer Sonderprüfung.

Der Schriftzug des Finanzdienstleisters Grenke AG steht an der Zentrale der Aktiengesellschaft. So hat die Finanzaufsicht Bafin eine Sonderprüfung der Leasingfirma eingeleitet.

Zuvor war der MDax-Konzern nach Geldwäsche-Vorwürfen im Zuge einer Leerverkaufs-Attacke auch in den Fokus der "Financial Intelligence Unit" (FIU) geraten, der Geldwäsche-Spezialeinheit des Zolls. Vor der Veröffentlichung von Perrings Vorwürfen Mitte September kostete das Papier allerdings noch rund 55 Euro.

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