Corona-Pandemie in USA: Donald Trump will Impfstoff vor US-Wahl zulassen

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Die US-Gesundheitsbehörde FDA schraubt die Anforderungen für die Zulassung von Coronavirus-Impfstoffen nach oben. Demnach müssen die Hersteller, die einen Impfstoff in der dritten und letzten Testphase an tausenden Menschen erproben, eine Nachbeobachtungszeit von mindestens zwei Monaten nach der zweiten Impfdosis einplanen, um ausreichend Daten "zur Bewertung des Risiko-Nutzen-Profils eines Impfstoffs" zu erheben. Damit ist es unwahrscheinlich, dass noch vor den US-Präsidentschaftswahlen ein Impfstoff vorliegt. Eine Reihe von Faktoren müsste erfüllt sein, damit vor dem Wahltag die Zulassung des Impfstoffs beantragt und von der FDA genehmigt werden kann. "Nur eine weitere heimtückische politische Attacke!"

In der Praxis könnte das Einschreiten des Weißen Hauses, über das die "New York Times" als erste berichtet hatte, einen geringen Effekt haben. Dies würde die Regierung in direkten Gegensatz zur FDA setzen und vermuten lassen, dass die Politik bei der Zulassung eines Impfstoffes eine Rolle spiele.

Präsident Donald Trump hat wiederholt gesagt, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus vor der Wahl am 3. November zugelassen werden könne, obwohl ranghohe Wissenschaftler, die mit den staatlichen Impfstoff-Aktivitäten befasst sind, gesagt haben, dass dieses zeitliche Ziel kaum zu erreichen sei.

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