Helen Reddy ist tot: Sie schrieb die feministische Hymne "I am Woman"

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Mit der feministischen Hymne "I am Woman" gelang ihr ein Welthit.

Die australische Sängerin, Aktivistin und Schauspielerin Helen Reddy ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das teilte ihre Familie am Mittwoch mit.

Die Musikwelt trauert um Helen Reddy: Die Sängerin wurde in den 1970er Jahren mit der feministischen Hyme "I Am Woman" weltberühmt. Wie ihre Kinder Traci und Jordan in einem bewegenden Statement auf der offiziellen Facebook-Fanseite von Reddy mitteilten, ist ihre geliebte Mutter am 29. September in Los Angeles gestorben. Außerdem war sie die erste australische Künstlerin, die einen Grammy gewann. Die Seite ist aktuell nicht mehr aufrufbar.

Ihre 1971 veröffentlichte Hymne "I Am Woman" wurde rasch zu einer Art Schlachtruf der Frauenbewegung.

"I am Woman" heißt auch ein Film, der im August 2020 erschien. Sie war zuvor in den Filmen "Hotel Mumbai" oder "Burn: Hell of a Night" zu sehen. Auch Evan Peters und Danielle Macdonald sind in der Reddys Biografie zu bewundern. Dem kanadischen Radiosender CBC Radio sagte sie 1972, sie wolle in die "Herzen und Köpfe" von Frauen kommen.

Neben zahlreichen Fans, die in den sozialen Medien kondolierten, äußerten sich auch einige Prominente zum Tod der Sängerin. Jamie Lee Curtis schrieb: "Ehre meines Lebens". Viele Nutzer stellten Ausschnitte aus dem Song "I am Woman" online. In den vergangenen Jahren hatte sie sich wegen einer Demenzerkrankung aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Sie sei eine wundervolle Mama, Großmutter und eine wahrhaft beeindruckende Frau gewesen, richteten ihre Kinder rührende Worte an die Verstorbene.

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