Wirecard: Erneute Durchsuchungen - Verdacht auf Geldwäsche?

Einstellen Kommentar Drucken

Laut Medienbericht soll es bei dem Skandal-Unternehmen Wirecard zu weiteren Durchsuchungen gekommen sein.

Die Vorwürfe gegen Wirecard scheinen nicht abzureißen. Dem Vernehmen nach geht es offenbar um einen neuen Straftatbestand, um den Verdacht der Geldwäsche.

Der inzwischen aus dem Deutschen Aktienindex (Dax ) geflogene Münchener Zahlungsdienstleister Wirecard hatte im Juni Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt und in der Folge Insolvenz angemeldet. Die Staatsanwaltschaft München wollte den Bericht auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren.

Wirecard hat einem Zeitungsbericht zufolge erneut Besuch von der Staatsanwaltschaft München I bekommen. Im Zusammenhang mit einem verloren gegangenen Millionenkredit der KfW-Tochter Ipex-Bank an die Wirecard-Gruppe ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Anfangsverdachts der Untreue gegen Verantwortliche der Ipex-Bank. Laut Jahresabschluss 2018 machte die rumänische Tochter damals lediglich 2,3 Millionen Euro Gewinn.

Der Wirecard -Bilanzskandal hat auch für die staatliche Förderbank KfW ein juristisches Nachspiel.

Comments