Nach dem Wochenende: RKI meldet weniger Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Einstellen Kommentar Drucken

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat den höchsten Stand seit der zweiten Aprilhälfte erreicht. Demnach hatten die Gesundheitsämter binnen eines Tages 922 Fälle übermittelt, wie das RKI bekanntgab. "Nach einer vorübergehenden Stabilisierung der Fallzahlen auf einem erhöhten Niveau ist aktuell ein weiterer Anstieg der Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten", schreibt das RKI in seinem Bericht von Freitagabend. "Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt", schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag bei Twitter. Insgesamt sind bislang 239 Menschen in Hamburg an Covid-19 gestorbenen.

"Wir haben wirklich einen anstrengenden Winter vor uns, wo man nochmal viel nachjustieren muss", sagte Isabella Eckerle, Leiterin des Zentrums für neu auftretende Viruserkrankungen an der Universität Genf, dem "Tagesspiegel". "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den Krankenhäusern die Zahlen ansteigen".

Die Lage auf den Intensivstationen ist laut DIVI-Intensivregister nach wie vor recht entspannt. So werden rund 250 Covid-Patienten intensivmedizinisch behandelt, gleichzeitig sind knapp 9000 Betten frei. Die Kliniken hätten aber genügend Zeit und Erfahrung, um ihre Kapazitäten hochzufahren, wenn es wieder mehr Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf geben sollte, so Reinhardt.

Der R-Wert liege derzeit etwas über 1.

Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 7164 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert, wie die Gesundheitsbehörde im Internet mitteilte.

Seit Wochen steigen die Infektionszahlen in Deutschland. Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können inzwischen 6.200 Menschen in der Hansestadt als genesen angesehen werden. Das RKI zählt alle Personen, die im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben sind.

Comments