Corona in München: Zahlen über Grenzwert - Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

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Die Stadt München hat zur Eindämmung des Corona-Virus eine Maskenpflicht für stark besuchte Orte der Innenstadt beschlossen.

So dürften sich in der bayrischen Landeshauptstadt ab Donnerstag nur noch fünf Personen treffen oder zwei Haushalte, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in München. Zu privaten Feiern wie Geburtstage, Hochzeiten oder Beerdigungen dürfen sich in geschlossenen Räumen künftig nur noch 25 Menschen treffen, draußen sind es 50 Menschen. Zum Zweiten die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen, bei denen kein Abstand gehalten werden kann. Gemeint sind hier der Viktualienmarkt, der Marienplatz und die Sendlinger Straße. Reiter: "Egal, ob ich sitze, gehe oder stehe".

Die zu den bereits geltenden Beschränkungen hinzukommenden Einschränkungen sollen als Allgemeinverfügung am Mittwoch erlassen werden und dann ab Donnerstag für zunächst sieben Tage gelten.

Zudem führt die Stadt wegen steigender Infektionszahlen wieder Beschränkungen im öffentlichen und privaten Leben ein.

Die Infektionszahlen in München sind schlicht und einfach zu hoch (...) Es kann die Gefahr bestehen, dass das Infektionsgeschehen nicht mehr nachverfolgbar ist. "Wir stimmen uns da eigentlich täglich ab miteinander". Die heutige Sitzung sei keine angenehme gewesen, erklärte Reiter.

München hatte bereits am Freitag die Grenze von 50 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner überschritten, ab der weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz ergriffen werden sollen. Zuletzt lag sie nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bei 55,6 - nach 50,7 am Freitag und 54,2 am Samstag.

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