Baden-Baden 2 Grenke gibt nach Vorwürfen Sonderprüfung in Auftrag

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Grenke-Gründer Wolfgang Grenke hat das Franchisesystem des Leasingkonzerns gegen schwere Kritik einer Investorengruppe verteidigt. Am Freitagnachmittag wollen sich der Vorstand und der Aufsichtsrat dann Fragen von Analysten und Investoren stellen. KPMG ist auch der Prüfer der Grenke-Bilanzen.

Kern des Franchisesystems des MDax-Konzerns sei weniger die Vereinnahmung von laufenden Franchisegebühren als vielmehr das Recht, die Franchisegesellschaften nach Ablauf von einigen Jahren zu übernehmen, hieß es in der Stellungnahme des Konzerns.

Ähnlich verfährt Analyst Thorsten Strauß von der NordLB: "Solange nicht mehr Klarheit bezüglich der vorgebrachten Vorwürfe herrscht, setzen wir unsere Empfehlung und das Kursziel für die Grenke-Aktie aus".

Die Aktien waren nach einem rund 50 prozentigen Kurssturz wieder auf Erholungskurs. Am Donnerstag lag das Papier zu Handelsschluss mit 33,56 Prozent im Plus bei 35,66 Euro. Am Dienstag, vor Veröffentlichung des Dokuments von Perring, kosteten die Titel noch knapp 60 Euro.

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