Kruses Transfer zu Union als Hängepartie: Formulare fehlen noch

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In weniger als drei Wochen bestreitet Union Berlin sein erstes Pflichtspiel der neuen Saison. Zunächst hatte die "Bild" darüber berichtet.

Kruse hatte im Juni wegen angeblich ausbleibender Gehaltszahlungen seinen bis 2022 laufenden Vertrag bei Fenerbahce Istanbul vorzeitig selbst gekündigt. Möglicherweise droht nun ein Rechtsstreit zwischen Kruse und Fenerbahce.

Für den Weltverband hat der Fall keine Priorität. Die Transferzeit endet wegen der Corona-Pandemie erst am 5. Oktober. Welche Formulare genau noch eingereicht werden müssen, ist nicht bekannt.

Für Union steht am zweiten September-Wochenende das Pokalspiel beim Karlsruher SC an, am 19. September kommt der FC Augsburg zum Bundesligaauftakt in die Alte Försterei.

Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert sieht indes noch keinen Grund zur Sorge. Man habe keinen Druck, sagte er.

Glück im Unglück für Kruse: Der Ex-Nationalspieler ist noch gar nicht einsatzbereit, befindet sich im Aufbau-Training nach einer Sprunggelenksverletzung.

Es liegt nahe, dass der Süper-Lig-Klub Kruse die Dokumente für seine Spielgenehmigung nicht ausstellt - um so den Wechsel zu Union zu verhindern oder eine Ablöse zu kassieren.

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