USA erlauben Covid-19-Behandlung mit Blutplasma

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Die US-Behörden haben den Einsatz von Blutplasma bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankungen generell erlaubt. Nachweise für einen Erfolg gibt es jedoch noch nicht.

Eine Behandlung von Covid-19-Patienten mit Blutplasma anderer genesener Menschen ist nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation noch in einem experimentellen Stadium. Mehr als 64.000 Patienten haben landesweit rekonvaleszentes Plasma erhalten, meist um Infektionen von Grippe und Masern antelle einer Impfung abzuwehren. Bislang ist jedoch unklar, ob und wie wirksam Blutplasma überhaupt ist, um Covid-19-Erkrankte zu behandeln.

Die für die Erforschung und Entwicklung eines Impfstoffs und Therapeutika geegen das Coronavirus zuständige "Food and Drug Administration (FDA)"arbeitet nicht so schnell, wie es sich US-Präsident Donald Trump wünscht". Trump feierte die Notfallgenehmigung der FDA für Plasma als "sehr historischen Durchbruch", obwohl die Behandlungsmethode in den USA bereits weit verbreitet ist. Zudem ist das Plasma-Angebot begrenzt, da es nur aus den Blutspenden Genesener gewonnen werden kann. Bei der sogenannten Immunplasma-Therapie bekommen Patienten Plasma von Menschen, die nach einer natürlichen Infektion Antikörper gebildet hatten.

"Auf der Grundlage der Wissenschaft und der Daten hat die FDA die unabhängige Feststellung getroffen, dass die Behandlung sicher und sehr effektiv ist", so Trump. "Offensichtlich hoffen sie, die Lösung bis nach dem 3. November zurückzuhalten". Trump ist bestrebt, seine Umfragewerte während des republikanischen Konvents in dieser Woche zu steigern.

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