Kai Havertz zum FC Chelsea? Bayer Leverkusen beharrt auf Ablöseforderung

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Bayers Geschäftsführer Rudi Völler hat am Montag Medienspekulationen, wonach der Transfer von Nationalspieler Kai Havertz von Leverkusen zum FC Chelsea unmittelbar bevorstehe, harsch zurückgewiesen. "Es mag ja in Zeiten von Corona tatsächlich sein, dass die Ablösesummen für viele Spieler gesunken sind". Die Vereine müssen sich aber noch auf eine Ablöse einigen. Es ist das Ziel, dass Havertz am Freitag nicht mehr zum Leverkusener Corona-Test vor dem Trainingsstart antreten muss. "Für sie gibt es keinen Corona-Preisnachlass", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler dem Sportbuzzer.

Der Bundesligist hatte zuletzt Verhandlungen über einen Wechsel des 21-Jährigen bestätigt.

Chelsea hat allerdings das stärkste Interesse an einer Verpflichtung des Ausnahmetalents bekundet. Bei den Blues soll Havertz einen Vertrag über 20 Millionen Euro pro Saison erhalten.

Die Leverkusener hoffen auf Klarheit in dem Fall bis zur Rückkehr in den Trainingsbetrieb Ende August.

Völler erklärte: "Natürlich wären wir sehr happy, wenn er noch ein Jahr bleiben würde. Denn es ist doch klar, dass der Weggang eines solchen Spielers trotz hoher Ablösesumme zunächst immer einen Verlust darstellt - siehe Leipzig und Werner".

Havertz sei für absolute Topklubs so interessant, weil "er auf vier oder fünf Positionen Weltklasse verkörpert", erklärte Völler.

"Diesbezüglich gibt es nichts Neues, und wir sehen das alles nach wie vor sehr entspannt", sagte der ehemalige Teamchef der Nationalmannschaft. Der offensive Mittelfeldspieler ist deutscher Nationalspieler (7 Spiele, 1 Tor).

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