Coronavirus: Wird es Auflagen für private Feiern geben?

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Nach Ansicht der Bundesregierung finden derzeit die meisten Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei privaten Feiern sowie in Risikogebieten statt - Reiserückkehrer tragen das Virus nach Deutschland.

Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern wollen heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

Bei einer Telefonkonferenz soll es um das Infektionsrisiko bei privaten Events gehen, wie Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) ankündigte. Über die Frage, ob es neue Obergrenzen für Familienfeiern geben solle, wird bereits sei einiger Zeit diskutiert.

Kalayci, Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, ist für einheitliche und gegebenenfalls auch neue Regeln. In den Bundesländern gelten bisher unterschiedliche Regelungen.

Ebenso gibt es nach Angabe der Nachrichtenagentur Überlegungen, die Maskenpflicht auszuweiten. So etwa in den Schulen sowie im Berufsleben. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte am Wochenende, viele Unternehmen hätten die Maskenpflicht am Arbeitsplatz schon eingeführt.

Die Zahl der täglich gemeldeten Corona-Neuinfektionen war am Wochenende zum ersten Mal seit Ende April wieder auf mehr als 2000 gestiegen. Der niedrige Wert war zu erwarten, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

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