Ehemaliger Wirecard-Asienchef gestorben

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Medienberichten zufolge ist der frühere Asienchef des Unternehmens im Alter von 44 Jahren in Manila gestorben.

Mysteriöse Umstände: Die Todesursache ist nicht bekannt!

Laut Angaben seines Vaters war Christopher B. nicht krank, er sei aber kürzlich wegen eines Schwächeanfalls ins Krankenhaus gekommen, berichtet das Handelsblatt. Die Familie störe sich an Gerüchten über angebliche Verbrechen und Todesursachen. "Ich glaube, es war eine natürliche Sache", zitiert die Zeitung B.s Vater. Die Familie hatte am 1. August eine Todesanzeige in einer hessischen Regionalzeitung veröffentlicht. Als Sterbedatum wird der 27. Juli angegeben.

Gegen B. ermittelten die philippinischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäsche. Justizminister Menardo Guevarra (66) sagte der FT, er werde prüfen, ob Ermittlungen nötig sind. Dieser soll Gerüchten zufolge "hunderte Kilo Bargeld" auf die Philippinen geschafft haben. Er und seine Frau führten zwei philippinische Zahlungsabwickler, über die Wirecard einen Großteil seiner angeblichen Asienumsätze erwirtschaftete. Er wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht!

Der Manager war zwar schon seit Jahren nicht mehr bei Wirecard beschäftigt, er galt aber weiterhin als wichtiger Geschäftspartner des Zahlungsdienstleisters.

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