Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Movie2k-Programmierer übergibt 25 Millionen Euro in Bitcoin

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Mithilfe des FBI stellten die Fahnder aus Sachsen 25 Millionen Euro bei Raubkopierern der Seite "movie2k.to" in Form von Bitcoins sicher. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Dienstag mit. Nach aktuellem Umrechnungskurs wären das 208 Millionen Euro. Überdies sollen sie einen Streamingservice betrieben haben, über den Nutzer die Raubkopien ohne Download anschauen konnten.

Movie2k.to war laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft nach der Abschaltung von Kino.to im Juni 2011 das führende deutsche Portal und eines der größten internationalen illegalen Portale für Kinofilme. Von Herbst 2013 bis Mitte 2016 habe er die Bitcoins überwiegend dazu verwendet, über einen Immobilienunternehmer verschiedene Immobilien zu erwerben.

Der Programmierer und ein Immobilienunternehmer aus Berlin, dem gewerbsmäßigen Geldwäsche vorgeworfen wird, befinden sich seit November 2019 in Untersuchungshaft. Die beiden Männer seien geständig und unterstützten die Strafverfolgungsbehörden bei den Ermittlungen gegen den noch flüchtigen zweiten Hauptbetreiber.

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