Nach verheerendem Hurrikan: Wollte Trump Puerto Rico verkaufen?

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Das Volk von Puerto Rico hat so viel Demütigung durch einen US-Präsidenten nicht verdient. Dem "New York Times"- Bericht zufolge soll Donald Trump daraufhin den Verkauf des Inselstaates im Blick gehabt haben.

Ohne Zweifel war er sehr daran interessier, die Puertoricaner zu demütigen. Auch andere Mitglieder des damaligen Krisenstabs geraten in die Kritik.

An diesem Sonntag ist jedoch eine bislang unbekannte Komponente seiner Leistung bekannt geworden. Elaine Duke, damals Heimatschutzministerin, berichtete: "Die ersten Ideen des Präsidenten waren eher die eines Geschäftsmannes". Es blieb nicht das einzige Mal, dass Trump von einem Staatsgebiet als Handelsware sprach. Können wir die Insel verkaufen?

Laut Duke war die Reaktion der Trump-Regierung auf die Naturkatastrophe, bei der mehr als 3.000 Menschen ums Leben kamen, "eine starke Enttäuschung".

Nun berichteten die New York Times und CNN über einen grotesken Plan des Präsidenten: Trump soll in Erwägung gezogen haben, Puerto Rico zu verkaufen. Trump reagierte patzig und sagte vergangenen August einen Staatsbesuch in Dänemark ab.

Das ist der Präsident der Vereinigten Staaten, der darauf aus ist, Anhänger zu gewinnen, die ihn bei den Wahlen im nächsten November wählen.

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