Erneut Verletzte und Toter bei Zugunglück auf internationaler Magistrale nahe Prag

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In Tschechien ist es zum Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Güterzug gekommen. Nach ersten Informationen war der Personenzug bei Cesky Brod, das rund 30 Kilometer östlich von Prag liegt, auf einen stehenden Postexpresszug aufgefahren.

Mindestens vier Schwerverletzte wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Agentur CTK in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf die Rettungskräfte berichtete. Einer der Lokführer wurde in seiner Kabine eingeklemmt und konnte noch nicht geborgen werden. Die Bergungsarbeiten waren nach rund drei Stunden abgeschlossen.

Die Einsatzkräfte waren mit mehr als einem dutzend Notarzt- und Krankenwagen sowie zwei Rettungshelikoptern vor Ort. Im Zug sollen sich rund 200 Fahrgäste befunden haben.

Der sogenannte "CityElefant" verbindet Prag mit Recany nad Labem (Retschan an der Elbe). Zur Unglücksursache wird noch ermittelt. Möglicherweise wurde ein Haltesignal übersehen, hieß es seitens der Behörden. Der Bahnverkehr auf der wichtigen Hauptachse wurde umgeleitet. Erst vor einer Woche waren bei einem Zugunglück im tschechischen Teil des Erzgebirges zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Deutscher. Hinweise auf ein technisches Versagen gibt es laut Verkehrsminister nicht.

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