Biden will Kampf gegen Klimawandel wieder ernst nehmen

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Joe Biden zählt auf, was Amerika mit ihm als Präsident schaffen könnte. Mit seinen Ankündigungen setzte sich der designierte Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten scharf von Amtsinhaber Donald Trump ab. Biden steht als Herausforderer Trumps de facto fest, wenn auch seine formelle Nominierung durch einen Parteitag der Demokraten noch aussteht.

Biden hatte den Wählern am Dienstag entschiedenes Handeln im Kampf gegen den Klimawandel versprochen. "Wenn sie nicht eingedämmt wird, ist sie buchstäblich eine existenzielle Bedrohung für die Gesundheit unseres Planeten und für unser Überleben". Wissenschaftlern zufolge blieben noch neun Jahre, um unwiderruflichen Schaden zu verhindern, sagte Biden. Weitere Jobs solle ein Ausbau der Elektromobilität bringen.

Trump entgegnete, Bidens Klimaprogramm würde "die US-Wirtschaft vernichten". Er dagegen denke an Arbeitsplätze. Er wolle als Präsident "den Weg dafür ebnen, dass die Vereinigten Staaten bis spätestens 2050 ihre CO2-Emissionen auf netto Null drücken". Biden wolle eine Rückkehr zum "unfairen, einseitigen" Pariser Klimaabkommen, sagte Trump. Bis 2035 solle die Stromerzeugung frei von CO2-Emissionen sein.

Trump reagierte auf die Aussagen von Biden mit scharfer Kritik.

Biden kündigte an, den Energiesektor klimafreundlich umzugestalten, werde der "größte Auslöser" für die Schaffung von Jobs und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der USA "im 21. Jahrhundert" werden.

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