Washington: Mark Esper: Keine Beweise für russisches Kopfgeld

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Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sprach von einem "unerklärlichen Verhalten von Präsident Trump gegenüber Russland". "Der Kongress und das Land brauchen jetzt Antworten".

US-Beamte haben einem Medienbericht zufolge grössere Finanztransfers entdeckt, die im Zusammenhang mit der Affäre um angebliches russisches Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan stehen könnten.

Den Artikeln zufolge soll die zuständige Einheit des russischen Geheimdienstes auch Belohnungen für Angriffe auf britische Soldaten ausgelobt haben. Den Vorwurf, US-Präsident Trump sei über die Gefahr unterrichtet worden, wies der Nationale Sicherheitsberater Robert O'Brien zurück. Präsident Donald Trump sei über das russische Vorgehen unterrichtet worden. Unser Washington-Korrespondent Fabian Reinbold schreibt über seine Arbeit im Weißen Haus und seine Eindrücke aus den USA unter Donald Trump einen Newsletter. In einer Reihe wütender Nachrichten im Onlinedienst Twitter warf Trump der "New York Times" am Sonntag die Verbreitung falscher Meldungen vor. Auch der Sender CNN berichtete unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass in einem der täglichen Briefings für Trump entsprechende Hinweise bereits im Frühling enthalten gewesen seien. Es gebe in den Geheimdiensten aber unterschiedliche Meinungen zu ihrer Glaubwürdigkeit. Mehrere weitere Medien haben inzwischen über die Geheimdiensterkenntnisse berichtet. Die Zeitungen sollten ihre Quellen offen legen, forderte Trump. Das ist insbesondere brisant, weil Moskau sich nach Erkenntnis der US-Behörden 2016 zugunsten Trumps in die US-Präsidentschaftswahlen eingemischt hatte. Die "grössten, verehrten und hochklassigen Massenmedien der Welt hören seit Jahren nicht auf, absolute "Enten "zu verbreiten", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge".

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