Polizei stößt alten Mann zu Boden

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Nach Ansicht des Videos ordnete Buffalos Polizeikommissar Byron Lockwood eine Untersuchung an und suspendierte die zwei Polizisten. Obwohl der Mann aus dem Ohr blutet, hilft ihm zunächst niemand. Zu sehen sind darin zwei Polizisten, die ausgerechnet bei einer Kundgebung gegen Polizeigewalt, einen älteren Demonstranten (75) zu Fall bringen.

Dann ist ein Beamter zu sehen, wie er den Mann mit ausgestrecktem Arm schiebt, während ein anderer seinen Schlagstock in ihn hineindrückt. Der wiederum stößt den Mann aus dem Weg, der Demonstrant stolpert und fällt auf den Gehweg. Der Mann stürzt daraufhin und bleibt mit Blutungen am Kopf auf dem Bürgersteig liegen.

Ein Polizist beugt sich anschließend über den Gestürzten, ein anderer zieht ihn jedoch zurück. Ein dritter Polizist scheint einen Kollegen auf den Mann zu schubsen. Beide plädierten bei dem Termin vor einem Gericht in der Stadt im Bundesstaat New York auf nicht schuldig. Die Polizei wollte wegen der nächtlichen Ausgangssperre einen Platz in der Stadt räumen. Ein Sprecher der Behörde sagte dem Sender aber später, es seien interne Ermittlungen eingeleitet worden.

Laut "WBFO" wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht wo er sich derzeit in einem ernsten aber stabilen Zustand befindet.

Die Beamten seien infolgedessen suspendiert worden, teilte Buffalos Bürgermeister Byron W. Brown auf Twitter mit. "Das Video hat mich zutiefst verstört". Über den Vorfall berichten mehrere US-Medien, darunter die "New York Times".

Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, kritisierte die Szene scharf: "Dieser Vorfall ist völlig ungerechtfertigt und äußerst beschämend". Polizisten müssten das Gesetz vollstrecken, nicht missbrauchen.

Der Direktor der New Yorker Bürgerrechtsunion in Buffalo, John Curr, sagte, die "beiläufige Grausamkeit", die die Polizisten an den Tag gelegt hätten, sei herzzerreißend und inakzeptabel.

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