Renault will weltweit 15.000 Stellen abbauen

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Große Sparrunde bei der Renault-Gruppe: Der französische Autokonzern will rund 15.000 Arbeitsplätze abbauen. Rund 4.600 davon sollen allein in Frankreich wegfallen.

Verhandlungen darüber hätten mit den Gewerkschaften begonnen, teilte der Konzern am Freitag mit. Der Stellenabbau solle möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen. Geplant seien stattdessen Anreize zum freiwilligen Ausscheiden, ein Arbeitsplatzwechsel innerhalb des Konzerns sowie Umschulungen. Zudem sollen freiwerdende Stellen nicht wieder besetzt werden.

Angepeilt ist eine Kostensenkung in Höhe von rund zwei Milliarden Euro. Die Hersteller wollen sich laut Renault-Chef Jean-Dominique Senard auf "Wettbewerbsfähigkeit statt Volumen" konzentrieren. Dazu kommen die Absatzeinbrüche in der Corona-Krise. Der französische Staat als 15-prozentiger Anteilseigner hat Renault eine Kreditbürgschaft von fünf Milliarden Euro zugesagt.

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