Corona-Patient Hübers: "Schlimmer ist die Langeweile"

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Ob nun wegen der Ausbreitung des Coronavirus oder während anderer Notfälle: Experten empfehlen, immer genug Vorräte und Medizin zuhause zu lagern.

Es war am vergangenen Mittwoch, als Hannover 96 wissen ließ, dass Timo Hübers positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Viel schlimmer sei die Langeweile, es sei recht schwer, die Tage rumzubekommen.

Und dann berichtet Hübers noch von seinem neuen Alltag.

Der 23-Jährige Timo Hübers wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Training der Niedersachsen für den heutigen Donnerstag wurde bereits abgesagt, die komplette Mannschaft wird die kommenden 14 Tage in häuslicher Quarantäne verbringen. Dabei gehe es nicht nur um Mitarbeiter des Klubs, sondern unter Umständen auch um Spieler und Trainer. Seitdem befindet sich der Profi des Zweitligisten in häuslicher Quarantäne. Die Aufgaben meines täglichen Lebens versuche ich an Freunde und Bekannte abzugeben. "Ich habe gerade einen Einkauf an die Fensterscheibe gestellt bekommen, zwei Pakete wurden mir hier auf meine Fensterbank gestellt".

Bei der Bewältigung der Alltagsaufgaben sei viel Geschick und Improvisation gefragt - was bisher aber super klappe. Oder müssten womöglich alle Kontaktpersonen und demnach die ganze Mannschaft isoliert und damit aus dem Spielbetrieb genommen werden? Sportchef Gerhard Zuber (44) zu BILD: "Uns ist wichtig, dass wir für unsere Spieler da sind und telefonisch, per Skype und WhatsApp intensiven Kontakt pflegen".

Da seine Kontaktpersonen sich auch alle in Quarantäne befinden, teilen sie alle dasselbe Schicksal. Deshalb nutzte er viel Facetime und habe "versucht, diesen sozialen Kontakt, den man physisch nicht hat, irgendwie virtuell nachzustellen".

Da Mannschaftstraining nicht geht und selbst Joggen in der freien Natur in Quarantäne verboten ist, halten sich Hübers & Co.in den eigenen vier Wänden fit. Nach zwei Kreuzbandrissen und weiteren Knie-OPs musste er fast zwei Jahre pausieren, feierte erst Ende Februar ein starkes Comeback.

Hübers erklärte: "Es ist schon krass, was das jetzt für Ausmaße annimmt". Ich finde es dennoch sehr richtig.

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