Berlinale: Hillary Clinton: "Ich liebe Berlin, ich liebe Filme"

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Hillary Clinton sprach auf er Berlinale nicht nur über ihre neue Doku-Serie.

Es kommt nicht oft vor, dass statt der mehr oder wenigen berühmten Schauspielerschar Prominente aus dem echten Leben über den roten Berlinale-Teppich laufen. Zum Inhalt verriet Clinton: "Es geht nicht nur um mein Leben, es geht um den Lebenslauf von Frauen, um unsere Politik, um alle Herausforderungen, denen sich ein Mensch in seinem Leben gegenübersieht".

Clintons Pressekonferenz war anlässlich der Aufführung der Dokumentation "Hillary", die am Mittwoch stattfinden soll.

Mit dem zweitägigen Besuch von Hillary Clinton haben die Internationalen Filmfestspiele ihre Promi-Quote deutlich nach oben getrieben. Zu Wort kommt neben Freunden und politischen Weggefährten auch ihr Ehemann, der frühere US-Präsident Bill Clinton. Auch global ist Hillary eine Größe. Sieben Drehtage stand Hillary für die Produktion zur Verfügung. "Akzeptiert wurde ich vor allem, wenn ich für andere im Dienst war", etwa als First Lady oder Außenministerin. Angefeindet wurde sie von da an, als sie selbstständig politisch aktiv geworden sei, etwa als Senatorin oder Präsidentschaftskandidatin. Es sei höchste Zeit, gegen solche - vor allem gegen Frauen gerichteten - Vorurteile anzugehen. Clinton gab sich sehr reflektiert und klar in ihren Aussagen - bei der aktuellen politischen Lage in ihrer Heimat keine Selbstverständlichkeit.

"Ich glaube nicht, dass mich Wladimir Putin falsch verstand", doch "er wusste exakt, wer ich war und für was ich mich einsetzen würde".

Das Verhältnis zwischen Clinton und Putin, die von Wikileaks durchgestochenen E-Mails, die Rolle des FBI-Chefs Comey, könnten durchaus Stoff für einen Film hergeben. "Wir stehen in einem Kulturkampf, in dem Populisten das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen", warnt Clinton. Ob er es geschafft hat? Ihre Priorität sei es, Donald Trump "in den Ruhestand" zu schicken.

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