Siebter Patient mit Coronavirus in Italien gestorben

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Zur Frage, ob auch in Deutschland wie in Italien ganze Städte abgeriegelt werden könnten, meinte er, theoretisch sei Vieles denkbar. Die Regierung behält sich den Einsatz des Militärs zur Überwachung vor.

Grenzschließungen auch in Deutschland eine Option?

Minister Spahn sagte dazu am Montag, ein Virus mache an Landesgrenzen nicht halt.

Die meisten Infektionen in Italien werden in der nördlichen Region Lombardei rund um Mailand verzeichnet. Auch diese Erkrankungswelle sei gemeinsam bewältigt worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums befinden sich in Bayern aktuell nur noch zwei Corona-Fälle im Münchner Klinikum Schwabing in Behandlung. Am Vorabend waren es noch rund 150 gemeldete Infizierte. Davon betroffen sind Sport- und Kulturveranstaltungen und in der Lombardei und Venetien Gottesdienste, Museen und Nachtlokale. Gleichzeitig warnten Mediziner vor Panik und übertriebenen Reaktionen. Allein Italien meldete bis Montag sieben Todesfälle. Am Donnerstag folgte der Schock: Bei einem schwer erkrankten 38-Jährigen in einer Klinik in Codogno wurde das Virus nachgewiesen, dann bei immer mehr Menschen in seinem Umkreis.

Und nichtsddestotrotz: Die Suche nach dem Auslöser bleibt. Die italienischen Behörden ergriffen strikte Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Die Zahl der Todesopfer stieg am Montag auf sieben, der Zivilschutz vermeldete fast 230 Infektionsfälle. Wie Corriere.it zunächst berichtete, handelte es sich bei Letzterem um einen 88-Jährigen aus Bergamo. Es gebe "keinen wissenschaftlichen Nachweis dazu, dass das Tragen von Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit vor dem neuartigen Virus schützt".

Isoliertes Hotel

Uhr: Eine Schülergruppe aus Herford hat eine Fahrt in die Lombardei abgesagt. "Die fünf Schüler und zwei Lehrer sollten eigentlich von Mittwoch bis Samstag nach Casalpusterlengo fahren", so der stellvertretende Schulleiter Bernd Koch am Montag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die Gesundheitsbehörden empfahlen, die Universität Bozen sowie Kindertagesstätten in der kommenden Woche zu schließen.

Seit Sonntagabend stehen zwei Fernzüge, die aus Italien nach München unterwegs waren, an der Grenze am Brennerpass. Zur Begründung hieß es, dass unter den Abgeordneten im Nationalen Volkskongress viele seien, die an vorderster Front gegen die Coronavirus-Epidemie im ganzen Land kämpften. Obwohl beide negativ auf das Coronavirus getestet wurden, mussten die Frauen den Zug bereits in Verona verlassen, so die Bahnpolizei am Brenner. Über das Wochenende starben wieder drei Ärzte, zwei davon in Hubei. Wie das österreichische Innenministerium mitteilte, wurden bei allen Passagieren, die in Österreich aussteigen, Identitätsfeststellungen vorgenommen. "Mit mehr als 2600 Toten gibt es keine andere Option, als sich auf allen Ebenen vorzubereiten", sagte der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, in Brüssel.

Der aus Furcht vor dem Coronavirus am Brenner gestoppte Eurocity ist mit mehrstündiger Verspätung am frühen Montagmorgen in München angekommen.

Das Coronavirus hat jetzt Italien erreicht.

Das Coronavirus hat Italien erreicht: Mehr als 400 Infizierte, zwölf Todesfälle.o Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Covid-19 hat das österreichische Außenministerium eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die Gemeinden Vò Euganeo, Codogno, Castiglione d'Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano in der Lombardei und Venetien, da von den italienischen Behörden für diese Ein- bzw. In der Lombardei wurden zehn Gemeinden in der Provinz Lodi zu Sperrzonen erklärt.

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