"Mission: Impossible 7": Drehstopp wegen Coronavirus in Italien

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Nach dem großen Erfolg von Mission: Impossible 6 - Fallout an den internationalen Kinokassen kam die Ankündigung einer Fortführung der Reihe wenig überraschend. Tom Cruise war noch nicht in Italien. Angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Ansteckungswelle sind die Pläne der Filmbranche wahrlich nicht das Wichtigste, doch fest steht: Nun ist auch "Mission: Impossible 7" vom Coronavirus betroffen. Gut möglich, dass sich Paramount für "Mission: Impossible 7" nach einer neuen Location als Ersatz für Venedig umschauen muss.

Allerdings sind im Norden Italiens mittlerweile mehr als 200 Coronavirus-Infektionen beziehungsweise Fälle der dadurch verursachten Lungenkrankheit COVID-19 bekannt. Der Film sollte drei Wochen lang in Venedig gedreht werden, aber ein rapider Anstieg infizierter Menschen mit dem Coronavirus im nördlichen Teil des Landes hat Paramount Pictures dazu veranlasst, die Produktion zu unterbrechen. Man habe der Crew die Erlaubnis erteilt, nach Hause zurückzukehren, bis die Dreharbeiten beginnen können. Der Plan scheint also zu sein, die Produktion wiederaufzunehmen. "Wir werden die Situation nun beobachten und mit den Gesundheits- und Regierungsbehörden zusammenarbeiten".

Mission: Impossible 7 wird voraussichtlich am 22. Juli 2021 in den deutschen Kinos starten. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden speziell in Norditalien ganze Gemeinden unter Quarantäne gestellt.

Gemäss Branchenblatt "The Hollywood Reporter" wolle man Cast und Crew nicht gefährden, nicht zuletzt deshalb, weil Venedig zuletzt öffentliche Zusammenkünfte wie den Karneval abgesagt habe.

Was haltet ihr vom vorübergehenden Produktionsstopp von Mission: Impossible 7?

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