Japan: Ältester Mann der Welt mit 112 Jahren gestorben

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Erst vor zwei Wochen war er offiziell zum ältesten Mann der Welt erklärt worden, nun ist Chitetsu Watanabe gestorben - im Alter von 112 Jahren.

Demnach ist er am Sonntag in einem Seniorenheim in der nördlichen Präfektur Niigata aus dem Leben geschieden. Während einer Zeremonie wurde der gebürtige Japaner für seinen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde gefeiert und jubelte.

Wie Watanabe als Geheimnis für seine Langlebigkeit einmal verraten hatte, solle man sich nicht ärgern und stets ein Lächeln im Gesicht bewahren. Bis zum vergangenen Sommer habe Watanabe täglich Sport- und Matheübungen gemacht sowie sich der Faltkunst Origami und der Kalligraphie gewidmet, heißt es. Im Alter von 20 Jahren zog er nach Taiwan. Am 5. März wäre er 113 Jahre alt geworden.

Als Erstgeborener von acht Kindern blickt Watanabe auf ein arbeits- und mitunter entbehrungsreiches Leben zurück. Er besuchte eine Landwirtschaftsschule, diente dem japanischen Militär im Zweiten Weltkrieg und arbeitete danach bis zum Ruhestand in der landwirtschaftlichen Verwaltung seiner Heimat Niigata im Norden Japans. Zu der gehörten laut der Nachrichtenagentur Kyodo fünf eigenen Kindern, zwölf Enkel, 16 Urenkel und mittlerweile auch ein erstes Ur-Ur-Enkelkind. Nun gab es aber traurige Nachrichten: Wenige Tage vor seinem Geburtstag ist Chitetsu im Altersheim im japanischen Jōetsu verstorben. Auch der älteste Mann, der je gelebt hat - der im Juni 2013 mit 116 Jahren gestorbene Jiroemon Kimura - war Japaner.

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