Borussia Mönchengladbach: DFB-Präsident Fritz-Keller spricht über Hetz-Eklat

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Anhänger der Borussia sorgten mit entsprechenden Schmähplakaten sogar für eine Spielunterbrechung und nahmen dabei auch die DFB-Sportgerichtsbarkeit ins Visier: "Hurensöhne beleidigen einen Hurensohn und werden von Hurensöhnen bestraft", stand auf einem Plakat in der Nordkurve.

Für DFB-Präsident Fritz Keller gibt es Parallelen zwischen den Geschehnissen im Borussia-Park am Samstag und allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen: "Das mit diesem Fadenkreuz ist meines Erachtens eine versteckte Morddrohung". Das geht auf keinen Fall. "Wenn wir das sehen und den Vorfall in Hanau - wissen wir, dass in unserer Gesellschaft etwas nicht stimmt".

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte Borussia Dortmund am Freitag wegen Beleidigungen von Hopp zu einem Fan-Ausschluss bei den kommenden beiden Spielen in Hoffenheim verurteilt. "Wenn die Plakate nicht eingerollt werden und das Vermummungsverbot nicht aufgehoben worden wäre, wäre auch ein Abbruch denkbar gewesen", sagte Keller. Der SPORTBUZZER zeigt in der Galerie noch weitere Geldgeber von der Bundesliga bis zur 3. Liga.

Hervorheben möchte Keller das Handeln vom Schiedsrichter am vergangenen Wochenende: "Ich muss ausdrücklich Schiedsrichter Felix Brych, der das Spiel unterbrochen hat, loben".

Die Polizei hat seiner Meinung nach jedenfalls richtig gehandelt: "Einen Polizeieinsatz halte ich für eine absolute Katastrophe". "Und jetzt müssen wir hoffen, dass die Gerichtsbarkeit die richtige Entscheidung trifft".

Der 62-Jährige fordert, dass die Kontrollen des Klubs "stärker sein müssen", der Stehplätze nicht als Ursache für die Probleme hält und eine Abschaffung derer deshalb ablehnt. Auch Gladbachs Kapitän Lars Stindl war vor die Tribüne getreten. "Dafür schäme ich mich". Das jüngste Kapitel erlebte der Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim nun beim 1:1 in Mönchengladbach.

Juan Arango, Marko Marin und Mo Idrissou - nur drei ehemalige Gladbach-Stars, die nicht nur "Fohlen"-Fans ein Begriff sind".

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