ESC 2020: Wirbel um den deutschen Beitrag

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Der NDR möchte dazu aktuell noch keine Stellung beziehen und erst Ende des Monats weitere Informationen nachreichen – was erfahrungsgemäß die Vermutung nahelegt, dass das Boulevardblatt ausnahmsweise richtig liegt. Dem widerspricht jetzt NDR-Sprecherin Iris Bents: "Den Bericht können wir so nicht bestätigen".

Wirbel um den deutschen Beitrag für den diesjährigen Eurovision Song Contest: Das ESC-Finale findet am 16. Mai statt - wer dann in Rotterdam für Deutschland singt, ist noch nicht klar. Der ESC ist das weltweit größte Live-Musikereignis. "Bis dahin bitten wir um Geduld". In den vergangenen Jahren konnte das Publikum bei dem Vorentscheid für seinen Lieblingskünstler oder seine Lieblingskünstlerin anrufen und so mitbestimmen, wer Deutschland beim ESC vertritt. März 2020 müssen alle Wettbewerbssongs und die Interpreten feststehen. Stattdessen war dann doch ein Vorentscheid veranstaltet worden, der die Schülerin Jamie-Lee Kriewitz kürte. Als einen der Gründe nennt die "Bild" Schiebungsvorwürfe gegen die ARD, nachdem das Duo Sisters vergangenes Jahr kurzfristig am Vorentscheid teilnehmen durfte, obwohl es sich nicht wie die anderen Teilnehmer über ein Songschreiber-Training qualifizieren musste. Mit den Ausnahmen von Lena Meyer-Landrut, die den Contest 2010 gewann, und Michael Schulte, der 2018 immerhin den 4. Platz erreichte, ist Deutschland im Ranking meist ganz hinten gelandet. "Für 2020 werden wir den Weg, auf dem Deutschland sein Lied und seine Künstler sucht, überdenken". Derweil schicken die Franzosen laut eurovision.de den Sänger Tom Leeb ins Rennen, der bereits im Vorprogramm von Stars wie Sting und Tom Jones aufgetreten sei. In der Schweiz steht die Entscheidung noch aus und soll erst im März bekanntwerden.

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