Eminem: Neues Album mit Kritik an US-Waffengesetzen

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Und auch in den Songtexten geht es zur Sache.

Nachdem in den letzten Wochen heftig spekuliert wurde, ob US-Rapper Eminem (47) bald ein neues Album rausbringen könnte, hat er es jetzt offiziell gemacht! Am Freitagmorgen brachte er "Music To Be Murdered By", sein insgesamt elftes Studioalbum, auf den Markt.

Unter das Bild, auf dem sich Eminem eine Axt und einen Revolver an den Kopf hält und damit an ein Motiv von Grusel-Regisseur Alfred Hitchcock (†80) erinnert, schrieb er: "Es ist eine Beerdigung". Auf dem von Dr. Dre (54) produzierten Werk sind unter anderem Kollaborationen mit Musik-Größe Ed Sheeran (28, "Beautiful People"), dem 2019 verstorbenen Rapper Juice WRLD (1998 - 2019, "Bandit") und Kollege Q-Tip (49) zu finden.

Inhaltlich dürfte "Music To Be Murdered By" einiges zu bieten haben. So handelt der Track "Unaccommodating" von Eminems Streit mit Rap-Kollege Machine Gun Kelly, in einem anderen Song rappt der "Love The Way You Lie"-Interpret von einer Auseinandersetzung mit Tyler The Creator". Dessen Musik-Kollektion "Music To be Murdered by" nahm sich der 47-Jährige als Vorbild für den Titel und das Cover seines elften Albums. "Inspiriert vom Meister, Onkel Alfred", twitterte Eminem dazu. Die neue Platte umfasst 20 Songs. Eminem ist darin allein in einem Hotelzimmer in Las Vegas zu sehen, umgeben von Alkohol, Medikamenten und Waffen. Ein eindringlicher Track, der von den Gefühlen der Enge, Angst und Unsicherheit handelt, die der Rapper selbst gut zu kennen scheint. Kurz darauf ist ein weiterer Mann in dem Zimmer zu sehen, der plötzlich aus einem Fenster auf eine Reihe von Passanten schießt.

Seit Jahren kritisiert der Musiker die unzureichenden Waffengesetze in den USA. Sein Appell am Ende des Clips:"Wann wird das enden?"

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