Zigaretten erst ab 21 Jahre

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In den USA sind Tabak und E-Zigaretten in Zukunft erst ab 21 Jahren erlaubt.

Der Senat beschloss demnach mehrheitlich am Donnerstag ein erstes Gesetzespaket zum Haushalt für das kommende Jahr, das unter anderem die Anhebung des Mindestalters zum Kauf von Tabak und E-Zigaretten vorsieht. Der Tod vieler Menschen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten hat in den USA große Sorge ausgelöst.

In 19 der 50 US-Bundesstaaten sowie in der Hauptstadt Washington liegt das Mindestalter bereits bei 21 Jahren. In Deutschland ist kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Bereits Anfang November hatte er in Aussicht gestellt, das Mindestalters für E-Zigaretten anzuheben. In Europa sind die Zusammensetzungen der Wirkstoffe von E-Zigaretten meist strenger reguliert als in den USA.

Die Ursachen für die Dutzenden Todesfälle und Lungenerkrankungen durch E-Zigaretten in den USA sind weiterhin nicht vollständig geklärt. Er plädierte allerdings dafür, die Abgabe von Tabakprodukten an unter 18-Jährige etwa mit mehr Testkäufen besser zu kontrollieren und höher zu bestrafen als bisher.

"Das ist das Risiko einfach nicht wert".

US-Präsident Donald Trump hatte sich in den vergangenen Monaten mehrfach besorgt über die Nutzung von E-Zigaretten geäußert, insbesondere unter Jugendlichen.

Eine Mehrheit der Senatoren stimmte im Rahmen einer Haushaltsabstimmung für die Anhebung des Mindestalters. Verboten ist es auch im Land, Alkohol an Menschen unter 21 Jahren zu verkaufen. Zuletzt war von Trump aber nichts mehr von diesen Plänen zu hören.

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