Musk von Beleidigungs-Vorwurf freigesprochen

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Musk musste während des Prozesses auch Details über sein Vermögen bekannt geben, das auf rund 20 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Rettungstaucher Vernon Unsworth bezeichnete dieses Vorhaben in einem CNN-Interview jedoch als "PR-Stunt" und meinte: Musk könne sich sein U-Boot "dahin schieben, wo es am meisten weh tut".

Vertwittert: Elon Musk wird vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen, urteilt ein US-Gericht.

Massgeblich beteiligt an der Rettungsaktion war der Höhlenforscher Vernon Unsworth.

Nach nur vier Tagen entschied die Jury nun zugunsten von Musk. Musk hatte hingegen den Einsatz eines Mini-U-Boots vorgeschlagen, das er dann auch in kürzester Zeit von seiner Raumfahrt-Firma SpaceX bauen und nach Thailand bringen ließ.

Eine Verleumdung sei dies, fand der Höhlentaucher und klagte gegen Musk, nachdem die Jugendlichen samt Trainer aus der thailändischen Höhle befreit werden konnten. Es kam aber nicht zum Einsatz, weil es nach Angaben der Rettungsleitung nicht für die Situation passte. Der Anwalt des Thailänders, Lin Wood, erhöhte diese Summe nochmal auf rund 190 Million in den abschließenden Argumenten am Freitag. Nach der Urteilsverkündung erklärte Elon Musk, dass sein Vertrauen in die Menschheit wiederhergestellt sei, berichtet die New York Times.

Der springende Punkt der Klage ist, ob "Pädo-Kerl" eine buchstäbliche Anschuldigung seitens Musk war, dass Unsworth ein Pädophiler sei oder, ob es eine allgemeine Beleidigung war. "Das sind frotzelnde Tweets in einem Streit zwischen Männern". Er habe den Rettungstaucher nicht ernsthaft als pädophil bezeichnen wollen, sondern als "widerlichen Kerl", sagte Musk. Er betonte, dass er sich mehrfach entschuldigt habe. Die hohe Strafe solle den Chef des Elektroautobauers Tesla zudem davon abhalten, jemals wieder "eine Atombombe im Leben eines anderen Menschen zu platzieren".

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