Sinatra & Winehouse: Star-Fotograf Terry O'Neill gestorben

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Bis zuletzt lebte O'Neill mit seiner dritten Frau, einer Modelagentin, in seiner Heimatstadt London. Der Brite hatte die ganz großen Stars vor der Linse - und wurde dadurch selbst zum Promi.

Der britische Fotograf Terry O'Neill ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Das teilte seine Agentur mit. "Terry hatte Klasse, war flott, witzig und voller Charme". Er habe zu den erfolgreichsten Fotografen der vergangenen 60 Jahre gehört und seine legendären Aufnahmen würden nie in Vergessenheit geraten. Die beiden heirateten 1983, doch ihre Ehe endetet nach vier Jahren und einem gemeinsamen Sohn.

In den 60er Jahren galt O'Neill als Chronist der "Swinging Sixties" in London, wo er sich in der Welt von Musikern, Models und anderen Berühmtheiten bewegte und ihnen mit der Kamera nahe kam, und nicht nur in den berühmten Abbey Road Studios, sondern auch bei vielen Parties dabei war. Während seiner Karriere fotografierte er Schauspieler wie Michael Caine, Sean Connery, Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Brigitte Bardot und machte berühmte Aufnahmen von Frank Sinatra. Später arbeitete er mit Musikern wie den Beatles oder Rolling Stones, Elton John, David Bowie und Amy Winehouse zusammen.

O'Neill war einige Jahre mit der Schauspielerin Faye Dunaway verheiratet. Eines seiner bekanntesten Fotos zeigt sie am Morgen nach der Oscar-Verleihung 1977, bei der sie für "Network" eine Trophäe gewann, am Pool des Beverly Hills Hotels. 2019 wurde O'Neill mit dem Orden "Commander of the British Empire" für Verdienste um die Fotografie ausgezeichnet.

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