Apple startet drei neue Gesundheits-Untersuchungen

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Apple hat eine Research-App für das iPhone veröffentlicht.

In den USA können Apple-Nutzer ab heute an drei verschiedenen Gesundheitsstudien teilnehmen.

Schon länger nutzt Apple das iPhone und auch die Apple Watch für freiwillige Gesundheitsstudien.

Wie Apple bekannt gab, werden die Studien in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen durchgeführt.

"Die Teilnehmer der Research-App haben einen großen Einfluss darauf, neue Erkenntnisse zu gewinnen und somit Millionen Menschen ein gesünderes Leben zu ermöglichen", sagte Jeff Williams, Chief Operating Officer von Apple. Diese Studie wird das Screening und die Risikobewertung von Erkrankungen wie dem polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS), Unfruchtbarkeit, Osteoporose und den Übergang in die Wechseljahre betreffen.

Apple Women's Health Study: In Zusammenarbeit mit der "Harvard T.H. Chan School of Public Health" und dem "National Institute of Environmental Health Sciences" (NIEHS) hat Apple die erste Langzeitstudie dieser Größenordnung entwickelt, die sich auf den Menstruationszyklus und gynäkologische Bedingungen konzentriert. Zudem ist die Verwaltung der Daten möglich, die im Rahmen der Studie jeweils durch iPhone und Apple Watch automatisch gesammelt werden.

Apple Heart and Movement Study: Apple arbeitet mit dem "Brigham and Women's Hospital" und der "American Heart Association" zusammen. Die "Apple Heart and Movement Study" ist eine umfassende Studie über Faktoren, die die Herzgesundheit beeinflussen und möglicherweise zu einer Verschlechterung der Mobilität oder des allgemeinen Wohlbefindens führen.

Die "Apple Gehörstudie" will Auswirkungen von lauten Umgebungsgeräuschen und Kopfhörernutzung auf das Gehör erforschen - entsprechende Funktionen wurden jüngst mit iOS 13 und watchOS 6 eingeführt.

Darüber hinaus wird die Studie auch untersuchen, wie sich eine langfristige Geräuschbelastung auf das Stressniveau und die kardiovaskuläre Gesundheit auswirken kann. Die Daten aus der Studie werden auch an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weitergegeben, um das Bewusstsein für sichere Hörverfahren zu schärfen und um Hörverluste zu reduzieren.

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