Bloomberg könnte in US-Präsidentschaftsrennen einsteigen

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Nachdem Bloomberg im Jahr 2000 den Demokraten den Rücken kehrte und zu den Republikanern wechselte - im Wesentlichen um den Vorwahlkampf in der Demokratischen Partei zu umgehen -, wurde er im Jahr 2001 zum Bürgermeister von New York City gewählt.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg bereitet sich US-Medienberichten zufolge auf einen Einstieg in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten vor. Bloomberg sei allerdings besorgt, dass die derzeitigen Anwärter auf die Kandidatur es nicht mit Präsident Trump aufnehmen könnten. Demnach soll der 77-Jährige noch in dieser Woche voraussichtlich in mindestens einem amerikanischen Bundesstaat die Unterlagen für seine Kandidatur einreichen. 2016 erwog er, als unabhängiger Kandidat ins Rennen ums Weiße Haus einzusteigen.

Den Berichten zufolge entsandte Bloomberg Mitarbeiter nach Alabama, um dort vor Ablauf der Frist am Freitag Unterschriften zu sammeln, die für die Vorwahlen in dem Staat erforderlich sind.

Medienmogul Bloomberg gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Er gilt als gemässigt, steht der Finanzwelt nahe und hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass ihm die von den Präsidentschaftsanwärtern Bernie Sanders und Elizabeth Warren angekündigten Massnahmen zu links sind. Schon jetzt bewerben sich 17 Männer und Frauen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur.

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