Biennale in Venedig: Tanzende Roboter und farbenfrohe Hologramme

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In Venedig startet am Samstag die 58. Zum Auftakt werden Preise unter anderem für den besten Künstler und den besten nationalen Beitrag verliehen.

Die Biennale hatte bereits zuvor bekannt gegeben, dass der US-amerikanische Konzeptkünstler, Autor und Aktivist Jimmie Durham den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk bekommt.

Bei der letzten Biennale 2017 hatten zwei deutsche Künstler Goldene Löwen erhalten. Die 58. Biennale unter dem Motto "May You Live In Interesting Times" öffnet für das Publikum am Samstag und läuft bis zum 24. November.

Außerhalb des deutschen Pavillons sind auch Künstlerinnen wie Alexandra Bircken, Hito Steyerl und Rosemarie Trockel vertreten.

Die Opern-Performance „Sun & Sea (Marina)“ des Künstlerinnen-Trio Rugile Barzdziukaite, Vaiva Grainyte und Lina Lapelyte spielt auf einem künstlichen Strand und übt Kritik am Lebensstil des vielen Reisens, Konsums und Arbeitens.

Hinzu kommen rund 90 Länderbeiträge. Gestaltet wurde er von der deutsch-iranischen Künstlerin Natascha Sadr Haghighian, die in der multimedialen Sound- und Rauminstallation schweigend mit einer Steinattrappe auf dem Kopf unter dem Kunstnamen Natascha Süder Happelmann auftritt. Verantwortet wird der deutsche Pavillon in diesem Jahr von Franciska Zólyom, die Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig ist.

Neben der "documenta" in Kassel ist die Biennale die weltweit wichtigste Schau der Gegenwartskunst.

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