Wladimir Putin schießt beim Eishockey neun Tore und stürzt auf Ehrenrunde

Einstellen Kommentar Drucken

Putin blamiert sich bei seiner Ehrenrunde Der russische Präsident Wladimir Putin dreht nach seinem Gala-Auftritt (acht Tore) eine Ehrenrunde, weil er dabei seinen Kopf so hoch in den Wolken trägt, vergisst er was unten abgeht. Vergeblich. Der rote Teppich bremste die Jubelfahrt das Präsidenten abrupt ab - und stürzte Putin.

Russlands Präsident Wladimir Putin gehört zu den sportlichsten Regierungschefs auf diesem Planeten.

Beispielsweise auf dem Eis.

Nach dem Ende des Spiels lief Putin - im roten Eishockey-Dress, aber ohne Helm - mit seinen Mitspielern eine Ehrenrunde. Dass er den Umgang mit der schwarzen Hartgummi-Scheibe bestens versteht, wies der ehemalige Offizier des KGB beim alljährlichen Legendenspiel nach. Bei einem Eishockey-Legenden-Spiel in Sotschi trumpfte der 66-Jährige auf und hatte mit mehreren Treffern großen Anteil am Sieg seines Teams. Putin habe, so berichteten Reporter von vor Ort, acht Mal eingenetzt.

Deshalb fuhr er mit seinen Schlittschuhen auf den Teppich auf - ein Sturz war unvermeidlich, Putin landet auf dem Bauch. Von einer Runde jedoch konnte keine Rede sein, denn Putin übersah in seiner Euphorie den obligatorischen roten Teppich. Dahinter verbarg sich niemand Geringerer als der russische Präsident Wladimir Putin. Einer von ihnen: Altbundeskanzler Gerhard Schröder, der mit Putin befreundet ist. Die Liga für Hockey-Liebhaber hatte Putin 2011 selbst ins Leben gerufen.

Landesweit sind heute rund 1000 Mannschaften engagiert in der Amateur-Sport-Bewegung, wie die Liga mitteilte.

"Danke an alle, die mit ihrem Beispiel Millionen Menschen ermuntern, Sport zu treiben", rief Putin, der auch Träger des Schwarzen Gürtels im Judo ist, zum Abschluss des nächtlichen Spektakels den Menschen zu.

Fotojournalist Daniel Biskup erzählt mit seinem Buch "Russland - Perestroika bis Putin" die bewegte Geschichte einer Nation.

Comments