"Tötungsmaschine": Längste Rutsche Spaniens nach nur 48 Stunden geschlossen

Einstellen Kommentar Drucken

Gebaut wurde sie, um die Stadt an der Costa del Sol mit dem tiefer liegenden Strand zu verbinden.

Die Touristenattraktion, die eine Neigung von bis zu 34 Grad hat, musste also kurzerhand wieder geschlossen werden. Doch diese Hoffnung hat sich schnell erledigt: Wie der "Guardian" berichtet, wurde die steile 38-Meter-Rutsche nur einen Tag nach ihrer Eröffnung in der vergangenen Woche schon wieder geschlossen - sie war zu gefährlich.

Eine Frau beklagte sich auf Twitter und teilte Fotos von Verletzungen, die sie sich beim Rutschen zuzog. Der User, der das Video hochgeladen hat, schreibt dazu, dass die Rutsche eine dumme Idee gewesen sei.

Gleichzeitig mehrten sich die Witze über das Rutschen-Debakel.

Sie sollte eine atemberaubende Attraktion werden: die neue Rutsche im spanischen Badeort Estepona.

Eine Zahnarztklinik nutze die Rutsche als Werbung: "Wir möchten diejenigen von Ihnen, die die riesige Estepona-Rutsche verwenden, daran erinnern, dass wir an diesem Wochenende auch im Dienst sind", schrieb sie per Twitter. Zudem rief sie Menschen auf, die Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, etwa nicht im Liegen zu rutschen und genügend Abstand zu anderen Benutzerinnen und Benutzern zu halten.

"Das in den sozialen Medien verbreitete Bild war ein Einzelfall", erklärte der Stadtrat. "Mehr als 1000 Menschen haben die Rutsche korrekt und ohne Zwischenfälle benutzt". Um die Sicherheit zu garantieren, werde die Strandrutsche nun aber dennoch einer Kontrolle unterzogen.

Comments