Pilot gelingt Bauchlandung und wird als Held gefeiert

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"Sie mussten mit den Hinterrädern landen", sagte Ye Htut Aung von Myanmars ziviler Luftfahrtbehörde.

Weil sich das Bugfahrwerk nicht ausfahren ließ, musste der Pilot eines Passagierflugzeugs am Flughafen der myanmarischen Großstadt Mandalay überraschend "kunstfertig" landen.

Das Flugzeug (Typ Embraer 190) setzte während der Landung erst auf das hintere Fahrwerk auf, kippte dann plötzlich mit dem Bug auf die Fahrbahn.

An Bord der Maschine der Fluggesellschaft Myanmar National Airlines (MNA) waren nach Medienberichten 90 Menschen - 82 Passagieren und 7 Besatzungsmitglieder. Alle 89 Menschen an Bord blieben unversehrt. Vor der Landung in der Grossstadt Mandalay habe der Pilot festgestellt, dass sich das vordere Fahrwerk der Maschine nicht ausfahren liess, teilte die Fluggesellschaft MNA am Sonntag mit. So verbrauchte er zusätzlichen Treibstoff und konnte das Gewicht des Flugzeugs reduzieren. Der Flugkapitän habe das Flugzeug schließlich ohne größere Schäden an der Maschine landen können. 2015 kam ein Flugzeug von "Air Bagan" wegen heftigen Regens von der Landebahn ab. Die nationale Luftfahrtbehörde teilte mit, der äusserst erfahrene Pilot sei auch als Ausbilder tätig. In sozialen Netzwerken wurde er als Held gefeiert. Das Verkehrsministerium kündigte eine Untersuchung an, warum das Fahrwerk blockierte.

Der Behördenmitarbeiter sprach von einem "technischen Fehler". In Rangun war am 8. Mai eine Maschine der Fluglinie Biman Bangladesh Airlines während eines Sturms von der Landebahn geschlittert.

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