Eisenbichler Vierter in Qualifikation für Neujahrsspringen

Einstellen Kommentar Drucken

Die deutsche Tournee-Hoffnung flog in der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auf Rang vier und weckte Hoffnungen für den Wettkampf am Dienstag.

"Ich habe kaum geschlafen, aber dafür bin ich gut reingekommen", sagte der 27-Jährige.

Eisenbichler segelte keine 20 Stunden nach seinem starken zweiten Platz beim Tournee-Auftakt in Oberstdorf auf 135,5 Meter und kam damit auf die gleiche Weite wie der Pole Dawid Kubacki (Polen), der den besten Sprung des Tages zeigte. Rang drei belegte Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen. Doch nicht bei allen Athleten lief es so gut wie bei Eisenbichler. "Ich glaube, wenn ich eine gute Leistung anbiete, dann sollte das auch passen", sagte der Niederbayer mit Blick auf die erste große Bewährungsprobe im Jahr 2019.

"Ich mag Garmisch extrem gerne". Die war ein bisschen ruppig. "Da merkt man, dass da die Wärme zuschlägt".

Markus Eisenbichler (Siegsdorf/4.) - Moritz Baer (Gmund-Dürnbach/47.), Karl Geiger (Oberstdorf/6.) - Philipp Aschenwald (Österreich/45.), Stephan Leyhe (Willingen/8.) - Jewgeni Klimow (Russland/43.), David Siegel (Baiersbronn/15.) - Anze Semenic (Slowenien/36.), Richard Freitag (Aue/19.) - Kevin Bickner (USA/32.), Constantin Schmid (Oberaudorf/21.) - Stefan Kraft (Österreich/30.), Martin Hamann (Aue/28.) - Wladimir Sografski (Bulgarien/23.), Andreas Wellinger (Ruhpolding/29.) - Daniel Huber (Österreich/22.), Pius Paschke (Kiefersfelden/39.) - Robert Johansson (Norwegen/12.), Felix Hoffmann (Goldlauter-Heidersbach/40.) - Johann Andre Forfang (Norwegen/11.), Severin Freund (Rastbüchl/44.) - Roman Koudelka (7.).

"Ich habe technisch einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, beide Sprünge hier haben mir wahnsinnig Spaß gemacht. Er ist gut drauf", erklärte Bundestrainer Werner Schuster nach der erfolgreichen Qualifikation, in der zwölf von 13 DSV-Springern ihr Ticket für den Wettkampf an Neujahr (14 Uhr/LIVE! bei kicker.de) lösten.

Freund droht jetzt sogar das vorzeitige Tournee-Aus! "Die Sprünge davor waren besser".

Ausgeschieden ist wie schon in Oberstdorf einzig Justin Lisso (54.).

Für ein lustiges Bild sorgte der erfahrene Japaner Noriaki Kasai.

Nicht mit dabei sind dagegen die slowenischen Prevc-Brüder: Peter, der Tourneesieger von 2015/2016, enttäuschte mit Position 61 auf der ganzen Linie, und Domen landete gar nur auf dem 64.

Comments