Leichte Verluste im Dax vor dem Wochenende

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Beim Arzneimittelhersteller Stada warteten die Anleger gespannt, ob das Übernahmeangebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven von 66 Euro je Aktie die von ihnen gesetzte Annahmequote von 67,5 Prozent erreicht hat.

Gegen Mittag verlor der deutsche Leitindex 0,28 Prozent auf 12 737,99 Punkte.

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX). Als leichte Belastung erwiesen sich die Ölpreise, die auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten abrutschten.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank am Freitag um 0,07 Prozent auf 25 264,47 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,38 Prozent auf 2276,54 Zähler. Die Hoffnungen von Anlegern auf steigende Markterwartungen dürften enttäuscht werden. Dieser Index gilt als Maß für die am Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des Dax.

Im Dax belegten die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank mit Kursverlusten von rund 1 beziehungsweise 0,58 Prozent hintere Plätze. Der Verkaufserlös soll nun in andere Online-Geschäfte fließen. Damit setzten die Anteilscheine des Versorgers ihre Rally fort. Die Zalando-Anleger fürchteten damit offenbar eine Verschärfung des Wettbewerbs.

Ähnlich erging es im Kleinwerte-Index SDax den Titeln der Startup-Schmiede Rocket Internet, die sich um weitere 2,45 Prozent erholten. Beim Börsengang des Essens-Lieferdienstes Delivery Hero (Lieferheld, Pizza.de, Foodora), an dem Rocket Internet mit gut einem Drittel beteiligt ist, zeichnet sich laut Management eine gute Nachfrage nach den Aktien ab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 hielt sich mit 0,02 Prozent im Plus bei 3580,20 Punkten. Auch der Pariser Leitindex CAC 40 und der britische FTSE 100 gaben nach.

Die Titel des Chemiekonzerns BASF rutschten dagegen mit minus 0,85 Prozent ans Indexende, nachdem die Privatbank Berenberg die Beobachtung mit einer Verkaufsempfehlung aufgenommen hatte. Der Rentenindex Rex stieg um 0,04 Prozent auf 141,89 Punkte. Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.251,57 US-Dollar gezahlt (+0,29 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1199 US-Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8929 Euro gekostet.

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