Golf: Straka verpasst Sieg bei Heimturnier

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Atzenbrugg - Felipe Aguilar hat auch am dritten Tag der Golf Lyoness Open in Atzenbrugg die Führung erfolgreich verteidigt. Während der weiterhin solide spielende Straka im nordwestlich von Wien liegenden Diamond Country Club mit der 70 seine dritte Runde unter Par schaffte, ging es für Wiesberger nach einer bitteren 74 hingegen zurück auf Platz 15. Mit einem trockenen Par verhinderte er am Schlussloch ein Vierer-Stechen und hielt danach den Diamant-Pokal sowie den Scheck über 166.660 Euro strahlend in die Höhe.

Wiesberger lag mit insgesamt zwei Schlägen unter Par gleichauf mit Titelverteidiger Wu Ashun aus China und hatte vor den am Nachmittag startenden Spielern vorerst drei Schläge Rückstand auf die Spitze.

Frittelli fühlt sich in Österreich pudelwohl, er hat einst auch schon die zur Challenge Tour zählenden Kärnten Open gewonnen. "Ob ich das wirklich mache, entscheide ich später", ließ das Straka offen. "Leider habe ich den Ball die ganze Woche nicht wirklich gut getroffen, aber wenigstens gut gescort", machte Straka klar, dass sogar noch mehr gegangen wäre. "Ich wusste ja, dass ich momentan ganz gut Golf spiele", gab sich der 1,93 Meter große Longhitter cool. Den Fehlschlag am Beginn der Schlussrunde quittierte er schulterzuckend. Im letzten Flight um den Sieg gespielt hat Straka, für den Landsmann und Freund Clemens Dvorak das Bag trägt, zuletzt bei einem Turnier in Mexiko. Gleichzeitig setzt Straka auch auf die Unterstützung der Fans. Aber der schlechte Start durch einen extrem schlechten Schlag war ein Knick in der Moral. Er liegt vor der letzten Runde als Zweiter nur zwei Schläge hinter dem Führenden. Noch heftiger erwischte es Matthias Schwab. "Neun über auf vier Löchern, da kannst du dich eigentlich eingraben", gab sich der 22-Jährige hinsichtlich seiner Gesamtvorstellung selbstkritisch. "Das wäre auch gut für die folgenden US Open". "Das sind alles keine Gründe, warum ich den Ball nicht treffe". Ganz sachlich betrachtet ist es eine Woche wie jede andere und ich versuche mich auch dementsprechend darauf vorzubereiten.

Während das Turnier noch lief, saß Schwab schon im Auto nach Ulm, wo heute mit Coach Willi Hoffmann an den langen Schlägen gearbeitet wird. Sein nächstes Turnier spielt er schon diese Woche in Frankreich.

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