Cristiano Ronaldo wegen Steuerhinterziehung angeklagt

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So habe Ronaldo Einnahmen von rund 150 Millionen Euro verschleiert.

MADRID. Cristiano Ronaldo hat den Vorwurf der Steuerhinterziehung über sein Management entschieden zurückgewiesen.

In einer Erklärung wirft die Staatsanwaltschaft Ronaldo vor, im Jahr 2010 wissentlich eine Geschäftsstruktur geschaffen zu haben, um sein Einkommen aus seinen Bildrechten zu verbergen.

Auch Cristiano Ronaldo, der 2009 von Manchester United zu Real Madrid ging, profitierte von der Verordnung. Das Lissaboner Unternehmen Gestifute seines Managers Jorge Mendes teilt mit, es habe niemals Unterschlagung gegeben. Es sei klar, dass der Spieler nicht versucht habe, Steuern zu umgehen. Er wurde darin der Steuerhinterziehung in Höhe von 14,76 Millionen Euro beschuldigt. Über ein verzweigtes Firmennetzwerk soll er das Geld am Fiskus vorbeigeschleust haben. "Ruhiges Gewissen, immer", sagte Ronaldo am Mittwoch am Flughafen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon zu Reportern. Da sich Ronaldo jetzt mit Portugal auf den Confed Cup vorbereitet, zeigte man ihn lieber im Nationaldress. Sogar "AS", das Hausblatt seines Vereins, stellte Ronaldo schonungslos an den Pranger. "Es ist weder verständlich noch akzeptabel, dass die Stars, die Unsummen verdienen, den Fiskus umdribbeln", schrieb Blatt-Direktor Alfredo Relaño.

Dass die Lage ernst ist, wissen aber beide. Beim 29-jährigen Messi war die Betrugssumme deutlich geringer als bei Ronaldo. "Ich habe schon abgestimmt, und ihr?", fordert Ronaldo seine mehr als 121 Millionen Follower via Facebook auf.

Da bekommt CR7 eine völlig neue Bedeutung.

Abonnenten können alle "PNP Plus"-Berichte komplett lesen". Von Ronaldos Anwälten verlautete derweil vor kurzem, dass bei dem Fussballstar "keine Betrugsabsicht" vorgelegen habe. Der Weltfussballer muss sich in Spanien wegen Steuerhinterziehung verantworten. Nun wird gegen ihn offiziell ermittelt. Laut "Süddeutscher Zeitung" sagte Reals Generaldirektor José Ángel Sánchez: "Es gibt nicht viele spanische Industrien, die so führend sind wie der Fußball".

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