China bügelt US-Verkaufsdelle bei BMW aus

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Weltweit konnte die Kernmarke BMW im vergangenen Monat ihren Absatz um 5,3 Prozent auf 177 050 Fahrzeuge steigern.

Der BMW-Konzern hat im Mai seine Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent gesteigert.

Der Vertriebsvorstand des Münchner Autobauers, Ian Robertson, sagte zu den Zahlen: "Auch im Mai haben wir wieder stabiles Wachstum und Profitabilität sowohl für unsere drei Premium-Automobilmarken als auch bei BMW Motorrad erzielt. Mit acht Modellen bietet die BMW Group ihren Kunden die breiteste Auswahl an elektrifizierten Premium-Fahrzeugen". Dieses Wachstum ist besonders auf die guten Verkaufszahlen der BMW X-Familie zurückzuführen.

Der Absatz der Marke BMW stieg in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf insgesamt 845 147 Einheiten (+6%). Ab Ende Juni wird der MINI Cooper SE Countryman ALL4 Plug-in-Hybrid die Produktpalette der elektrifizierten Fahrzeuge erweitern. Seit Januar hat sich der Verkauf der Fahrzeuge mit kombiniertem Elektro- und Verbrennungsantrieb auf 33.000 Stück fast verdoppelt.

Der Absatz der Marke Mini ist auf 141 767 Fahrzeugauslieferungen (+3,8%) bis Ende Mai gestiegen. Die größten Treiber sind hierbei weiterhin das MINI Cabrio mit 14.373 (+52,3%) verkauften Einheiten und der MINI Clubman mit 23.899 (+13,3%) abgesetzten Fahrzeugen in den ersten fünf Monaten des Jahres.

BMW Motorrad hat im Mai weltweit 17 578 Motorräder und Maxi-Scooter (+15,8%) an Kunden ausgeliefert. Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Absatz um knapp 8 Prozent. Ein Absatzdämpfer auf dem US-Markt, wo die BMW-Verkäufe um mehr als elf Prozent sanken, war der Hauptgrund für das geringere Wachstum als im Vormonat und im bisherigen Jahresverlauf. Im Monat Mai stiegen die Auslieferungen dort sogar um 27,1% auf 50.986 Einheiten. Sehr positiv entwickelten sich mit einem Zuwachs von 17,3% auf 14.558 Fahrzeuge die Absatzzahlen in Mexiko und Lateinamerika.

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