Zwölf Festnahmen nach Terroranschlag von London

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Die Täter hätten gerufen: "This is for Allah". Die Bevölkerung wurde aufgerufen, wachsam zu sein und sich der Gegend fernzuhalten.

Schwer bewaffnete Polizisten sichern die London Bridge. Der Markt ist eine beliebte Touristenattraktion.

Auch ein Hubschrauber ist am Tatort. Der IS hat sich zu dem Anschlag bisher jedoch nicht offiziell bekannt.

Nach dem Terroranschlag in London hat die Konservative Partei von Premierministerin Theresa May am Sonntag ihren Wahlkampf vorübergehend ausgesetzt. Die vorgezogene Parlamentswahl am Donnerstag soll wie geplant stattfinden. Danach fuhren die Attentäter weiter in Richtung Borough Market. Dann gab es eine Messerattacke auf den nahegelegenen Borough-Market. Alle drei verdächtigen Männer seien tot, sagte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick am Sonntag in der Früh. Premierministerin Theresa May hat für Sonntagmorgen eine Sondersitzung des Cobra-Komitees, des höchsten britischen Sicherheitsgremiums, einberufen.

US-Präsident Donald Trump erntete für eine Twitter-Nachricht zu London viel Kritik: Er war den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan angegangen und dessen Aussage verdreht, wie der Sender CNN hervorhob. Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt ab. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen.

Ein Bombenattentäter hatte am 22. Mai ein Konzert von Grande in der Manchester Arena angegriffen und 22 Menschen getötet.

Zeugen, die sich zum Zeitpunkt der Attacken an der London Bridge und an der Markthalle Borough Market aufhielten, berichteten von den grausamen Ereignissen, die sich kurz nach 22 Uhr (Ortszeit) an dem belebten Samstagabend zutrugen. Mindestens sieben Menschen starben, mehr als 48 wurden verletzt. Der Attentäter war auch damals erschossen worden. "Er (der Präsident) lobte die heroische Reaktion von Polizei und anderen Ersthelfern und bot die volle Unterstützung der US-Regierung bei der Untersuchung an sowie bei den Bemühungen, die Verantwortlichen für diese abscheulichen Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen", teilte das Weiße Haus in der Nacht zum Sonntag mit. Es gebe "viel zuviel Toleranz für Extremismus in unserem Land", sagte May nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts am Sonntagmorgen Sie fügte hinzu, dass die britischen Behörden seit März fünf glaubwürdige Anschlagspläne vereitelt hätten. Nach den Worten von Innenministerin Amber Rudd waren die Attentäter wahrscheinlich "radikale islamische Terroristen". Die Extremisten warnten, dass das, "was als nächstes kommt" noch schlimmere Folgen für "die Anhänger des Kreuzes" haben werde, twitterte die Direktorin der Site-Group, Rita Katz. In einer dem IS nahe stehenden Chat-Gruppe seien Mitglieder am Tattag aufgefordert worden, Zivilisten mit Fahrzeugen, Schusswaffen und Messern zu töten. Wieder einmal wurde die Stadt Ziel eines Terrorangriffs. Mehrere weitere Personen mit leichteren Verletzungen wurden demnach vor Ort medizinisch versorgt.

London. Wenige Tage vor der Parlamentswahl in Großbritannien sind bei einem Anschlag in London mindestens sieben Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich bestürzt und bekundete Solidarität mit Grossbritannien. Sie bekundete den Opfern und ihren Angehörigen ihre Anteilnahme.

Den Verletzten wünschte er rasche Genesung.

"Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit". "Ich bekräftige für Deutschland: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens".

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