Terror in London: Was wir wissen, was nicht

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Einige der Verletzten schweben laut dem Londoner Bürgermeister Sadiq Khan in Lebensgefahr.

Der französische Staatspräsidenten Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens.

Die britische Polizei gab an, dass sie es mit einem Zwischenfall auf der London-Bridge zu tun haben, nachdem Berichte von einem Van, der mehrere Personen überfahren haben soll, publik wurden. Das Auto sei dann weiter zum nur wenige hundert Meter entfernten Borough Market gefahren.

Die Polizei stellt drei männliche Tatverdächtige. Einige Augenzeugenberichte lesen Sie hier.

Laut neuesten Angaben der Behörden sind unter den Schwerverletzten auch zwei Polizeibeamte. Die Attentäter tragen Westen, die so aussehen, als würden sie Sprengstoff enthalten. Die Angreifer hatten Sprengstoffgürtel umgeschnallt, die sich jedoch später als Attrappen entpuppten. Er wurde durch Messerstiche gegen den Kopf verletzt.

Auch Deutsche sind unter den Verletzten. Darunter sind auch zwei deutsche Staatsangehörige, wie der deutsche Innenminister Thomas de Maizière bestätigt hat. Einer von ihnen habe schwere Verletzungen davongetragen. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau teilte am Sonntag mit, dass sich eine Person aus Kanada unter den Todesopfern befinde.

Die Attacken auf der London Bridge und am Borough Market am Samstagabend mit sieben Toten erinnerten viele Menschen an die tragischen Ereignisse vom März.

Die Hintergründe der Attacke sind unklar.

Die Polizei behandelt die Angriffe als "terroristische Vorfälle".

Anschließend habe sich ein Zwischenfall im Stadtviertel Vauxhall ereignet, unterdessen wurde die U-Bahnstation Vauxhall allerdings wieder geöffnet.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte der 22-jährige Selbstmordattentäter Salman Abedi nach einem Konzert des Teenie-Stars Ariana Grande in Manchester mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

Premierministerin Theresa May kam laut PA zu einem privaten Besuch ins King's College Hospital, um Verletzte zu besuchen und mit dem Personal zu sprechen. Laut Polizeiangaben fuhr am Samstagabend zunächst ein Lieferwagen auf der London Bridge in eine Gruppe von Fußgängern. Wie jetzt erstach er anschließend mit einem Messer einen Menschen. Bei dem Terrorangriff waren sieben Menschen ums Leben gekommen und 50 Menschen verletzt worden. Der Attentäter wurde erschossen. Sie bezeichnete die Attacken als "entsetzlich und tragisch". Diese habe sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten.

Die Polizei bringt völlig verängstigte Menschen in Sicherheit - wie diese Mutter und ihr Kind. Wegen des Anschlags setzten fast alle Parteien ihren Wahlkampf aus, nur die rechtspopulistische Ukip-Partei schloss sich dem nicht an. Die Labour-Partei werde nach Absprache mit den anderen Oppositionsparteien bis zum Abend keinen Wahlkampf führen, sagte der Vorsitzende Jeremy Corbyn am Sonntag. Premierministerin Theresa May kündigte nach dem Anschlag vom Samstag einen deutlich härteren Kurs an - nicht nur gegen Terroristen, sondern auch gegen den radikalen Islam. Die Unterhaus-Wahl am Donnerstag soll wie geplant stattfinden. Auf Twitter schrieb Trump: "Was auch immer die Vereinigten Staaten tun können, um in London und im Vereinigten Königreich zu helfen, wir werden da sein". Am Donnerstag findet in Großbritannien die Parlamentswahl statt.

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