"Rock am Ring": Festival wird nach Terror-Warnung fortgesetzt

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"Die Polizei gab daraufhin grünes Licht für eine Wiederaufnahme der Aufbauarbeiten auf den Bühnen im Hinblick auf die Öffnung des Festivalgeländes".

Erkenntnisse der Polizei Insgesamt wurden zwei Personen vorläufig festgenommen, die Zugang zum engeren Veranstaltungsbereich hatten.

Jedenfalls wünscht man den Besuchern ein friedliches und schönes Festival, möglichst ohne Unterbrechungen.

Uhr: Genauere Informationen zu den Verdächtigen will die Polizei noch nicht preisgeben. "Wir haben die Bühnen, die Bereiche davor und die die Merchandise-Stände durchsucht und dabei nichts gefunden". Mittlerweile ist klar, dass auf dem Gelände keine verdächtigen Gegenstände befinden. In einem Statement der Veranstalter des wohl bekanntesten Rockfestivals Deutschlands hiess es, sie seien wegen einer "terroristischen Gefährdungslage" angewiesen worden, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern. In Richtung der Polizei sagte er am Freitagabend: "Ich hoffe, dass Sie mit uns und unseren Fans ebenso umgehen wie bei Fußballspielen, wo am nächsten Tag wieder gespielt wird". Auch er ist begeistert, dass 86.000 Fans innerhalb von 15 Minuten ohne Panik und Angst das Gelände geräumt haben.

Da die Lage am Abend aber noch unübersichtlich war, habe man am Freitag beschlossen, das Festival vorerst zu unterbrechen. Die Polizei in Koblenz begründete die Unterbrechung mit "konkreten Hinweisen, aufgrund derer eine mögliche terroristische Gefährdung nicht auszuschließen" sei. Schon vor der Unterbrechung hatten Sicherheitsbedenken das Rock-Event begleitet. "Bitte begebt euch zu den Ausgängen".

Darauf hatte Lieberberg bereits am Abend gehofft.

Lewentz zeigte sich erstaunt über die geordnete und ruhige Evakuierung, dies zeuge von einer guten Organisation.

Wie bei Twitter zu sehen ist, reagierten die Musikfans gelassen - und sangen "You'll Never Walk Alone" auf ihrem Weg. Es geht weiter!" Der Konzertveranstalter Marek Lieberberg schrieb auf der Festival-Website: "Das ist die Nachricht, auf die alle Rock-am-Ring-Fans warten. Rund 1200 Polizisten wurden an den Nürburgring geschickt. Wenn das nicht ausreiche, um ein Gelände für sicher zu erklären, dann frage er sich, warum Fussball-Länderspiele bei derartigen Verdachtsmomenten stattfinden könnten. Für die Entscheidung, das Festival abzubrechen, äußerte Lieberberg Unverständnis, beim Fußball werde das anders gehandhabt. Die Situation sei geklärt worden.

Zu der Terrorwarnung erklärte der 71-Jährige: "Es ist aus meiner Sicht kein Grund gewesen für eine Absage, aber ich habe mich zu beugen".

Der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz sagte, dass die Behörden eine "dringende Gefahr" für die Besucher nicht hätten ausschließen können. Die "Rock am Ring"-Konzerte sollen am Samstag nach dem Terroralarm ohne Verspätung beginnen".

Einziger Wehmutstropfen für Rammstein-Fans: Der wegen des Terroralarms abgesagte Auftritt der Band wurde aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt.

Seit 1985 steigt das Festival "Rock am Ring" in der Eifel. Der Name "Rock am Ring" blieb jedoch. Auf dem Line-up stehen am Samstag Bands wie die Beatsteaks, Die Toten Hosen, Beginner oder Kraftklub.

Nürburg "Wir zahlen den Preis für den Amri-Skandal": Nach der "Rock am Ring"-Räumung wegen Terrorgefahr redet sich der Veranstalter in Rage". Dort treten dieselben Bands in anderer Reihenfolge auf.

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