Fußball: Tuchel-Berater: "Thomas geht nicht nach Leverkusen"

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"Thomas geht nicht zu Bayer Leverkusen", äußerte sein Berater Olaf Meinking in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der Geschäftsführer habe klargemacht, dass Tuchel keine Chance auf eine gemeinsame Zukunft habe und alle Vereinsgremien hinter dieser Entscheidung stünden. Tuchel werde stattdessen erstmal eine Pause einlegen und anschließend schauen, "wie sich die Dinge entwickeln", so Meinking.

Die Voraussetzungen für Tuchels nächste Station umreißt Meinking hingegen klar.

Laut des Beraters sei für den Fußballlehrer die Ausstrahlung eines Klubs, das Stadion, die Stadt, das Wappen, die großen Trainer, die dort waren, und die großen Spieler wichtig. Für Tuchel stehe die Strahlkraft eines Klubs im Vordergrund.

Anforderungen, die Tuchel wohl eher außerhalb der Bundesliga finden dürfte: "Es kann natürlich das Ausland sein", stellt auch Meinking klar.

Vor allem der Ort des Treffens stößt der Tuchel-Seite übel auf - es war das Hotel, vor dem am 11. April der Dortmunder Mannschaftsbus angegriffen worden war.

Zur Kritik von Hans-Joachim Watzke im "Spiegel" haben Tuchel und sein Berater bislang geschwiegen. "Thomas war immer ehrlich, immer authentisch". Auslöser war die Tuchel-Kritik zur Ansetzung des CL-Spiels gegen Monaco nach dem Bombenanschlag. "Nichts. Er hat richtig gehandelt". "Es wurde den Spielern zugestanden, ihre Gefühle nach dem Monaco-Spiel zu schildern, aber warum dann nicht dem Trainer, der ja für die Spieler gesprochen hat? Auch jetzt nicht. Wir wünschen, dass jetzt in der Sache Ruhe einkehrt", schließt Meinking.

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